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VAR-Eingriff nach Abpfiff: Frankreich legt Einspruch gegen Spielwertung ein

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Antoine Griezmann (l.) traf kurz vor Spielschluss AFP/SID/ANTONIN THUILLIER

Der Weltmeister hatte die Partie 0:1 (0:0) verloren. Schiedsrichter Matthew Conger hatte den vermeintlichen Ausgleich durch Antoine Griezmann in der Nachspielzeit (90.+8) nach VAR-Eingriff zurückgenommen.

Dies hatte zu erheblicher Verwirrung geführt, weil Conger das Spiel der Gruppe D nach dem Tor und einer kurzen Fortsetzung bereits abgepfiffen hatte. Der Referee sah sich die Szene aber dann auf dem Bildschirm noch einmal an und verweigerte dem Treffer von Griezman daraufhin wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung. Dies sei nicht regelkonform, das Tor sei "zu Unrecht aberkannt worden", hieß es vonseiten der FFF.

Frankreich trotz Niederlage als Gruppensieger weiter

Einfluss auf den Turnierfortgang hatte die Szene allerdings nicht. Frankreich zog mit sechs Punkten als Gruppenerster in die K.o.-Runde ein. Dort wartet Polen am Sonntag. Tunesien ist trotz des Sieges ausgeschieden.   

Ende Oktober in der Champions League war es zu einer ähnlichen Situation gekommen. Beim Spiel zwischen Atletico Madrid und Bayer Leverkusen (2:2) hatte der französische Schiedsrichter Clement Turpin nach Spielende wegen eines VAR-Vetos noch einen Elfmeter für Atletico gepfiffen.

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