Schon am Freitag haben viele mit einer Entscheidung in der Wechsel-Causa um Marko Arnautovic gerechnet, am Montag heißt es: neuer Tag, neues Glück. Und die "7" könnte passend zu "Arnie" zur Glückszahl aller grün-weißen Anhänger werden. Denn kaum ein Tag würde sich wohl besser für die Verkündung des Sensationstransfers eignen, als der 7. Juli.
Doch wie ist der Status quo? Rapids Angebot liegt auf dem Tisch. Rund drei Millionen Euro soll der 125-fache Teamspieler Österreichs dann pro Jahr brutto einstreifen. Nachbessern wollen die Verantwortlichen in Wien-Hütteldorf nicht mehr. Bis zum Start des Trainingslagers am vergangenen Samstag wollte Neo-Cheftrainer Peter Stöger jedenfalls eine klare Tendenz. Ob es diese nun gibt oder nicht, ist freilich offen.
Zuletzt hat Rapid auch versucht, für ein wenig Ruhe zu sorgen. So hat Sportdirektor Markus Katzer im ORF verlautbart: "Es ist jetzt nicht unsere Priorität Nummer eins, ob Marko Arnautovic zu Rapid kommt oder nicht." Zudem sagte der frühere Defensivmann der Grün-Weißen: "Ich will das Thema jetzt einmal vom Tisch haben. Fakt ist, dass wir uns bemüht haben und bemühen, aber irgendwann muss man auch anerkennen, dass es vielleicht gar nicht möglich sein kann."
Jansson könnte Rapids Kassen füllen
Im Hintergrund beschäftigt sich der Klub mit einem Plan B. Doch auch hier beißt Rapid zurzeit auf Granit. So war Valentin Mihaila ein Kandidat für die Offensive. Laut rumänischen Medien wechselt der Flügelspieler aber innerhalb der Serie A von Parma zu Lecce. Und auch der frühere LASK-Profi Johannes Eggestein dürfte ebenso wie Sturm-Akteur Szymon Wlodarczyk, den es wohl ins Ausland zieht, kein Thema mehr sein.
Sein einigen Tagen gibt es noch eine weitere Personalie, die im Westen Wiens für Gesprächsstoff sorgt. Isak Jansson wird von einigen europäischen Spitzenklubs umworben. So soll der schottische Rekordmeister Celtic Glasgow ebenso wie der ein oder andere Verein aus den Top-5-Ligen am schwedischen Offensivmann interessiert sein. Kommt es zum Transfer, würde Jansson wohl zum grün-weißen Rekordabgang avancieren, liegt die potenzielle Ablösesumme laut Sky doch im hohen einstelligen Millionenbereich.
Cup-Kracher in Innsbruck ausverkauft
Arnautovics möglicher Wechsel zu Rapid hat auch für einen Sturm auf Tickets beim Cup-Kracher gegen Wacker Innsbruck geführt. Das Tivoli-Stadion könnte erstmals seit 2010 (!) ausverkauft sein. Am Sonntag haben die Tiroler den Vorverkauf nach nur zwei Tagen bei 13.700 verkauften Tickets stoppen müssen. Gerechnet hatte man eher mit 8.000 bis 10.000, wie Wacker-Präsident Hannes Rauch in der Tiroler Tageszeitung erklärt: "Aber dass es so schnell geht ..."