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Amorim wackelt, Glasner am Zettel - was steckt dahinter?

kicker

Einmal mehr hat Manchester United einen enttäuschenden Saisonstart hingelegt. Nur ein Sieg aus den ersten vier Premier-League-Spielen. Der Tiefpunkt: Das 0:3 im Derby gegen Stadtrivale Manchester City. Trainer Ruben Amorim steht konstant in der Kritik und könnte schon bald seinen Trainerstuhl räumen müssen, wenn man englischen Medienberichten Glauben schenkt.

Doch wer könnte beim Traditionsklub übernehmen? Die Red Devils sollen bereits zwei Trainer aus der Premier League ins Auge gefasst haben. Einer davon ist Oliver Glasner. Der Österreicher leistet bei Crystal Palace hervorragende Arbeit, holte nicht nur den FA Cup, sondern auch den Community Shield. Und auch in der laufenden Spielzeit konnten Glasners Eagles den Erfolgslauf fortsetzen. Keine Niederlage in den ersten vier Ligaspielen.

Fakt ist, Glasner genießt bei Palace ein enorm hohes Ansehen. Dass er dem Klub die ersten zwei großen Titel beschert hat, werden die Fans nie vergessen. Ein vorzeitiger Abschied - sein Vertrag endet im Sommer 2026 - würde den Klub und seine Anhängerschaft schwer treffen. Sollte er sich dennoch für einen Wechsel entscheiden, dann mit Sicherheit nicht wegen den jüngsten, klubinternen Differenzen hinsichtlich der Transferaktivitäten. Denn Glasner hat auch unlängst klargestellt, dass er nie mit einem Rücktritt gedroht hatte. Hintergrund: Palace drohte Kapitän Marc Guehi an den FC Liverpool zu verlieren, ohne einen adäquaten Ersatz zu verpflichten. Am Ende platzte der Deal und auch Stürmer Jean-Philippe Mateta konnte gehalten werden. Einzig Eberechi Eze verließ Palace für rund 80 Millionen Euro Richtung Arsenal.

Crystal Palace konnte den Kader damit weitestgehend zusammenhalten und hat sich sogar noch punktuell verstärkt. Wenn also Glasner dem Klub den Rücken kehrt, dann mit Sicherheit nicht wegen internen Reibereien, sondern schlicht und einfach deshalb, weil er den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte - und Manchester United wäre ebendieser. Was einen potenziellen Start bei United erleichtern könnte: Der Kader ist ebenfalls auf ein 3-4-2-1 ausgerichtet. Also jenes System, das auch Glasner bei Crystal Palace bevorzugt und bei früheren Stationen präferiert hat.

Auch Emery auf der Wishlist

Der zweite Premier-League-Trainer, den Manchester United auf dem Zettel haben soll, ist Unai Emery. Der aktuelle Coach von Aston Villa hat in seiner Karriere schon viele Titel geholt. Unvergessen seine vier Triumphe in der Europa League (3x mit Sevilla, 1x mit Villarreal). Auch die Ligue 1 hat er gewonnen, zudem je zweimal den französischen Cup, den französischen League Cup sowie den französischen Supercup.

Wirklich berauschend war Emerys Saisonstart mit Aston Villa allerdings nicht. Noch kein Sieg nach vier Spieltagen, nur Rang 19 in der Premier League, zudem das enttäuschende Aus im League Cup bei Brentford am Dienstag.