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Bellingham bestätigt Schulter-OP und fällt drei Monate aus

kicker

Bellingham bestätigte dies am Rande des Vorrundensieges von Real Madrid über den mexikanischen Klub Pachuca. Nach der Klub-WM erfolgt der Eingriff am Schultergelenk, das ihm seit langer Zeit immer wieder Probleme bereitet.

Der englische Nationalspieler und ehemalige Dortmunder hatte sich die Schulter in einem Ligaspiel im November 2023 ausgerenkt. Seither trägt er ein Stützband unter dem Trikot. Nach dem erwarteten Eingriff dürfte er den Saisonstart der Blancos Mitte August verpassen.

Spieler zerren am Stützband - "1:1" gegen Bruder Jobe

"Ich bin an dem Punkt angelangt, an dem mich das Stützband nervt, daran herumzerren zu müssen, andere Spieler daran herumzerren zu lassen und es ständig wieder neu einrichten zu müssen", sagte Bellingham nach dem 3:1 der Madrilenen in Charlotte, zu dem er das Führungstor beigesteuert hatte. Die Antwort auf seinen Bruder Jobe, der tags zuvor für den BVB getroffen hatte? "Alle haben mich gestern geneckt und gesagt, er sei besser als ich. Ich musste etwas tun", meinte Bellingham: "Jetzt steht es 1:1 und wir werden sehen, was der Rest des Turniers bringt."

Den genauen Termin der Operation teilte Bellingham nicht mit, sprach von "ein paar Tagen nach dem Finale", das am 13. Juli in East Rutherford ausgetragen wird. Der nahende Zeitpunkt sorgt indes für Erleichterung beim 21-Jährigen: "Ich bin darüber sehr froh, ich warte schon eine ganze Weile. Ich bin mit meiner Geduld am Ende."

Bei den Königlichen rechnet man mit einer Rekonvaleszenz von etwa drei Monaten nach dem Eingriff. Damit droht Bellingham nicht nur seinem neuen Coach Xabi Alonso lange zu fehlen, sondern auch Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel in der WM-Qualifikation im September gegen Andorra und Serbien.