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Beziehungstest: Miedema und Mead werden "ausnahmsweise keine Freundinnen sein"

kicker

Seit inzwischen drei Jahren sind die Niederländerin Vivianne Miedema und die Engländerin Beth Mead liiert, nachdem sie sich während ihrer gemeinsamen Zeit beim Arsenal WFC kennengelernt hatten. Am Mittwochabend agieren die beiden allerdings nicht Seite an Seite, sondern werden alles daran setzen, ihrem jeweiligen Team zum Sieg zu verhelfen - und der eigenen Partnerin eins auszuwischen.

"Wenn es für Beth kein schöner Moment ist, ist das für mich kein Problem", stellte zumindest Miedema vor dem direkten Duell bereits klar. Im Falle eines niederländischen Erfolgs würden Englands Chancen, das Viertelfinale noch zu erreichen, angesichts der 1:2-Auftaktniederlage gegen Frankreich erheblich schwinden.

„Wenn ich etwas tun muss, das für Beth nicht gut ist, werde ich es tun.“ (Vivianne Miedema)

"Morgen werden wir ausnahmsweise keine Freundinnen sein", fügte die Niederländerin an, die "alles dafür tun" werde, "um das Spiel zu gewinnen. Wenn ich etwas tun muss, das für Beth nicht gut ist, werde ich es tun."

Für einen Sieg und den damit zugleich sicheren vorzeitigen Einzug in die K.-o.-Runde, würde die 28-Jährige demnach sogar in Kauf nehmen, dass Partnerin Mead wohl "eine Weile" nicht mit ihr sprechen würde, denn "so ist es eben. Ich habe auch einige meiner besten Freundinnen in diesem englischen Team. Das ist Teil des Fußballs. Das gehört zum Spiel dazu", erklärte Miedema.

Miedema verweist auf "goldene Regel"

Die Stürmerin, die seit Juli 2024 nicht mehr das Arsenal-, sondern stattdessen das ManCity-Trikot trägt, wird die Niederlande selbstverständlich auch diesmal wieder als Kapitänin aufs Feld führen. Nachdem sie beim 3:0-Auftaktsieg gegen Wales ihr 100. Länderspieltor erzielt hatte, warnte die Angreiferin ihre Kolleginnen jedoch vor den Lionesses: "Sie können morgen völlig aufdrehen und überragend spielen - wir müssen bereit sein."

Auf spezielle Insider-Informationen seiner Kapitänin wird Niederlande-Coach Andries Jonker derweil nicht zurückgreifen können, widerspräche dies doch der "goldenen Regel" aus dem Hause Miedema/Mead: "Wir sprechen vor dem Spiel über nichts. Ich weiß nicht, ob sie morgen in der Startelf steht oder auf der Bank sitzt", musste Erstgenannte ihren Trainer enttäuschen.