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Champions League am Donnerstag: Warum es eine weitere Anstoßzeit gibt

kicker

(Beinahe) alles neu, war das Motto der Champions-League-Saison 2024/25: Erstmals wurde die Königsklasse mit dem neuen Ligamodus uraufgeführt. Eine Änderung, die für die Fußballfans einige Überraschungen parat gehalten hatte - beginnend mit der Computer-Auslosung.

Bei all den Neuerungen, die im vergangenen Jahr einhergingen, war es jedoch schwer, die Übersicht zu behalten. So darf sich vor der zweiten Champions-League-Spielzeit im neuen Modus der ein oder andere Fußballfan beim Blick in die Fernsehzeitschrift direkt schon wieder überrascht die Augen reiben: Zwar bleibt traditionell der Dienstag- und Mittwochabend-Slot um 21 Uhr die bevorzugte Anstoßzeit für die Königsklasse, doch wird dies am 1. Spieltag nicht so sein. Im Rahmen der Reformationen wird in der ersten Spielwoche weiterhin daran festgehalten, auch am Donnerstag zu spielen.

Aber warum? Der Grund der UEFA hierfür bleibt relativ simpel: Die Europapokale erhalten eine exklusive Woche. So werden in der ersten Spielwoche der Champions League keine Spiele der Europa League und der Conference League angesetzt. Das gleiche Szenario spielt sich auch beim Start der Europa League ab. Ausnahmsweise finden dann bereits am Mittwoch, den 24. September 2025, neun der 18 Partien am dritten Wochentag statt. Einzig die Conference League, in deren Ligaphase nur sechs statt acht Spiele ausgetragen werden, genießt diese Privilegien nicht.

Um dies zu kompensieren, lockt die Königsklasse an einem Donnerstag die Fans ins Stadion oder vor die Fernseher und die Europa League erhält einen Extra-Spot an einem Mittwoch. Weiterhin wird in allen Europapokalen an einem Novum aus der Vorsaison festgehalten: Um die Fairness im Wettbewerb zu gewährleisten, werden alle 36 Champions-League-Teams am Mittwoch, den 28. Januar 2026, gleichzeitig ihr letztes Spiel bestreiten.