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Champions-League-Finale wird künftig früher angepfiffen

kicker

Kurz vor der Auslosung der Ligaphase hat die UEFA über eine Neuerung informiert, die das Finale der Champions League betrifft. Ab der neuen Saison wird dieses nicht mehr wie zuletzt um 21 Uhr, sondern bereits um 18 Uhr angepfiffen. 2026 findet das Endspiel am 30. Mai in Budapest statt.

"Mit dieser Änderung stellen wir das Fanerlebnis in den Mittelpunkt unserer Planung. Das Finale der UEFA Champions League ist der Höhepunkt der Fußballsaison, und die neue Anstoßzeit wird es für alle Beteiligten noch zugänglicher, integrativer und eindrucksvoller machen", ist sich UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sicher.

Nach Verbandsangaben erleichtert der frühere Anpfiff "Logistik und Abläufe" rund um das Finale, gleichzeitig komme er den Fans und den Austragungsstätten zugute. "Während ein Anpfiff um 21 Uhr MEZ für Spiele unter der Woche gut geeignet ist, bedeutet ein früherer Anpfiff am Samstag für das Finale ein früheres Ende - unabhängig von Verlängerung oder Elfmeterschießen - und bietet den Fans die Möglichkeit, den Rest des Abends mit Freunden und Familie zu genießen und über das Spiel der Saison nachzudenken", erklärt Ceferin.

Fans vor Ort könnten außerdem nach dem Schlusspfiff leichter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln abreisen. Und den Gastgeberstädten prophezeit die UEFA "einen positiven wirtschaftlichen Effekt, da die Fans nach dem Spiel die Möglichkeit haben, weiterzufeiern".

Doch auch ihre TV-Partner hat die UEFA mit der Neuerung im Blick. "Die neue Anstoßzeit entspricht besseren Übertragungszeiten, um das Endspiel weltweit noch mehr Zuschauer/-innen an den Bildschirmen und im Internet zugänglich zu machen", schreibt der Verband. "Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern."

Fan-Vereinigung begrüßt Neuerung

Die "Football Supporters Europe" (FSE), die größte europäische Vereinigung von Fußballfans, begrüßt die neue Anstoßzeit. "Dies ist ein willkommener Schritt für Fans, den wir voll und ganz unterstützen", betont Geschäftsführer Ronan Evain. "In den letzten Jahren hat Football Supporters Europe eng mit der UEFA zusammengearbeitet, um das Fanerlebnis bei den Klubwettbewerbsendspielen zu verbessern. Diese Änderung spiegelt die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Fans wider."