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Champions League verpasst: Fenerbahce trennt sich von Mourinho

kicker

Am Freitagmorgen informierte der türkische Traditionsklub darüber, dass er sich von Mourinho getrennt hat. Der Portugiese hatte zur Saison 2024/25 seinen Job angetreten. Das große Ziel war es dabei gewesen, Fenerbahce in die Champions League zu bringen. Weil nach dem 0:0 im Hinspiel der Play-offs gegen Benfica aber am Mittwochabend ein 0:1 folgte, platzte der Traum.

Anschließend und davor hatte Mourinho, wie man ihn kennt, verbal klare Kante gezeigt. Die CL-Play-offs seien nicht der "natürliche Lebensraum" seiner Mannschaft gewesen, meinte der 62-Jährige nach Abpfiff. Und vor dem Spiel hatte er einen Vizepräsidenten seines Klubs attackiert, der gesagt haben soll, dass gegen Benfica eine leichte Aufgabe warte. In der Realität zeigte sich: Fener war den Portugiesen klar unterlegen.

In Mourinhos Amtszeit wurde der Klub aus Istanbul Vizemeister und erreichte das Achtelfinale der Europa League, während im türkischen Pokal im Viertelfinale Endstation war. Zum Start der neuen Saison stehen vier Punkte nach zwei Ligapartien zu Buche. Immer wieder allerdings brachte der polarisierende Coach in den 14 Monaten seiner Amtszeit mit provokanten Aussagen Teile der Anhängerschaft und des Vereins gegen sich auf.

Am Donnerstag hatte Stadtrivale Besiktas seinen Trainer Ole Gunnar Solskjaer entlassen, nachdem der Klub die Qualifikation für die Europa Conference League verpasst hatte. In der SüperLig wird also schon jetzt bei so manchem Klub jeder Stein umgedreht - während Galatasaray mit weißer Weste und 10:0 Toren von der Tabellenspitze grüßt.