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Derbysieg oder Déjà-vu: Gelingt Oldenburg dieses Mal der Start in die Saison?

kicker

Mit dem 3:1-Sieg im Testspiel gegen den West-Regionalligisten FC Gütersloh ist vor dem Auftakt am Samstag gegen den SSV Jeddeloh II die Generalprobe geglückt. Mit dem Nachbarn aus dem Ammerland wartet auf die Oldenburger direkt ein Gegner, der ihnen gerne das Leben schwer macht. Nur eins der vergangenen fünf Duelle hat der VfB für sich entscheiden können. Im Marschwegstadion gingen die Jeddeloher zuletzt zweimal in Folge als Sieger vom Platz.

Nachdem die Oldenburger in den vergangenen beiden Jahren die ersten Wochen der Saison vollends in den Sand gesetzt haben, wollen sie dieses Mal besser aus den Startlöchern kommen.

Kaum Veränderungen im Kader

"Jeddeloh gegen den VfB ist immer brisant. Da geht es hoch her", sagt Trainer Dario Fossi. "Beide Teams gehen sehr motiviert in das Spiel. Jeddeloh immer noch mit einer Extra-Portion mehr." Bei der Auswahl seiner Startelf kann Fossi auf das Fundament der vergangenen Saison setzen. Kein Leistungsträger hat den VfB verlassen. Allerdings hat der Klub neben Vincent Hagen aus der eigenen U 19 bisher auch nur Mittelstürmer Mats Facklam verpflichtet. Der 28-Jährige soll nach zuletzt drei enttäuschenden Jahren in Serie wieder an die Form anknüpfen, die er in der Saison 2021/22 bei Teutonia Ottensen besaß. Seinerzeit erzielte er in der Regionalliga Nord für Teutonia Ottensen 15 Saisontore.

„Auf einigen Positionen wird es für unser Trainerteam schon am Wochenende keine leichte Entscheidung sein“ (Sportlicher Leiter Sebastian Schachten)

Dem Oldenburger Spiel verleiht der 1,96 Meter große Facklam die Komponente, auch mal nach Flanken von den Außenbahnen zu Torabschlüssen kommen zu können. Ebenfalls kann er als Wandspieler fungieren und somit dabei helfen, Pressing-Situationen durch lange Bälle aufzulösen. "Die Basis steht. Auf einigen Positionen wird es für unser Trainerteam schon am Wochenende keine leichte Entscheidung sein", sagt der Sportliche Leiter Sebastian Schachten zur Kaderplanung.

Extra-Einnahmen nach Stach-Transfer?

Womöglich sorgt der Transfer von Anton Stach, der für 18 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim zu Leeds United gewechselt ist, dafür, dass das Oldenburger Transferbudget in diesem Sommer noch steigt. Stach trug in der Saison 2015/16 das Trikot des mittlerweile aufgelösten JFV Nordwest. Wie Schachten erklärt, hat sich Alfred Kaminski, Leiter des Jugendleistungszentrums, des Themas einer etwaigen Ausbildungsentschädigung angenommen.

Geschaut wird beim VfB, ob noch ein neuer Spieler für das defensive Mittelfeld verpflichtet wird. Hier hat Adem Podrimaj aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Diesem Wunsch ist der VfB nachgekommen. Benötigt wird noch eine weitere Option auf der Position des Rechtsverteidigers.

Ndure-Transfer geplatzt

Wie der kicker am 19. Juni vermeldete, war Dominique Ndure hier ein Kandidat. Der 25-Jährige landete nach energischeren Bemühungen am Ende jedoch in Jeddeloh und wird am Samstag somit ein Gegner der Oldenburger sein. "Bei Dominique war es für uns so, dass es am Ende eben nicht zu 100 Prozent gepasst hat", sagt Schachten. Zuletzt testete der VfB nun Ngufor Anubodem. Der 21-Jährige stand in der vergangenen Saison noch bei der U 23 von Schalke 04 unter Vertrag und bereitete gegen Gütersloh einen Treffer vor. Fossi: ""Er hat seine Sache toll gemacht. Jetzt sind wir in Gesprächen und schauen, ob es beiderseits Sinn ergibt."

Klar ist, dass Patrick Möschl der neue Kapitän des VfB ist. Der Österreicher hatte bereits in der vergangenen Saison Christopher Buchtmann nach dessen Kreuzbandriss bereits vertreten. Möschls Stellvertreter wird Leon Deichmann sein.