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Deshalb wurde Arnautovic nach dem CL-Sieg 2010 verhaftet

kicker

Kurioser Grund

Marko Arnautovic und Inter wollen am Samstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen Paris-Saint Germain gewinnen und damit - wie schon 2010 - die Champions-League-Trophäe nach Mailand holen. Im Vorfeld des Endspiels hat sich der ÖFB-Legionär in italienischen Medien auch über seinen ersten CL-Titel geäußert und spannende Einblicke gegeben.

Damals schaffte er es zwar nicht in den Final-Kader von Jose Mourinho, war aber trotzdem hautnah dabei. Ob er damals nervös war? "2010 war ich in der Umkleidekabine ruhig und gelassen (lacht). Na gut, nicht gerade ruhig und gelassen, aber jung", schildert der gebürtige Wiener. Gefeiert hat er den Titel trotzdem. "Ich hatte Spaß auf dem Spielfeld. Und dann haben sie mich verhaftet (lacht)", erinnert er sich. Doch was ist damals im Santiago Bernabeu wirklich passiert? "Sie dachten, ich sei ein Fan."

Inter müsse "ohne Emotionen" ins Finale gehen

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Diesmal soll alles anders sein. Denn diesmal wird Arnautovic im Final-Kader stehen und möglicherweise auch zum Einsatz kommen. Mit seiner Routine will er vor allem auf die jüngeren Spieler einwirken: "Ich versuche, der Mannschaft klar zu machen, dass wir mit klarem Kopf und ohne Emotionen auf den Platz gehen müssen, denn jeder hat schon im Kopf, dass Inter vor zwei Jahren das Finale verloren hat und das sind keine Emotionen, die man auf den Platz bringen sollte. Man muss auf das Spielfeld gehen und alles tun, um es zu gewinnen. Dann weiß man nie, denn im Finale steht es immer 50:50."

„Auch wenn sie sauer auf mich sind, liebe ich sie.“ (Marko Arnautovic über die Inter-Fans)

Dass man erst vor wenigen Tagen die italienische Meisterschaft verspielt hat, soll keine Rolle spielen. "Wir denken nicht mehr an den Scudetto. Das haben wir beiseite gelegt", meint Österreichs Rekord-Teamspieler und zeigt sich im Hinblick auf das verlorene Fernduell mit Napoli ehrlich: "Es tut weh zu verlieren. Wir waren aber auch sehr schlecht." Jetzt gilt der ganze Fokus dem Endspiel in der Königsklasse. Der Henkelpott sei "eine außergewöhnliche Trophäe, von deren Gewinn jedes Kind träumt".

Verbleib in Mailand? "Wer hat diesen Traum nicht?"

Nach dem Finale in München wird sich wohl auch Arnautovics Zukunftsfrage klären. Ob er die Nerazzurri verlassen wird, ist nach wie vor offen. Dabei würde ihm ein Verbleib bei Inter enorm viel bedeuten. "Wer hat diesen Traum nicht? Jeder weiß, dass das ein besonderer Verein für mich ist, ich liebe alle hier. Nicht nur die Spieler, sondern alle, die hier arbeiten, liegen mir am Herzen, ebenso wie die Fans. Auch wenn sie sauer auf mich sind, liebe ich sie."