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DFB verzeichnet neuen Mitgliederrekord

kicker

Die neuen Zahlen gehen aus der offiziellen Mitgliederstatistik der Saison 2024/25 hervor. Hier verbucht der DFB in den fast 24.000 Vereinen ein Plus von 3,86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am meisten Zuwachs (9 Prozent) gab es bei den Mädchen bis 16 Jahren zu verzeichnen. Seit 2021 hat der deutsche Fußball fast eine Million Mitgliedschaften dazugewonnen.

"Es ist ein starkes Zeichen, dass der Fußball in Deutschland zum 125-jährigen Jubiläum des DFB an vielen Stellen weiter wächst. Das zeigt, wie attraktiv und vielfältig der Amateurfußball ist", hieß es von Präsident Bernd Neuendorf, der allerdings auch ein wenig Anlass zur Sorge sah. Einige Zahlen würden darauf hindeuten, "dass wir an der Basis offenkundig an Kapazitätsgrenzen stoßen. Daher setzen wir uns gegenüber der Politik weiter für geeignete Sportstätten für unsere Vereine ein. Hier sind wir vor allem unseren Kindern und Jugendlichen verpflichtet. Die Vereine erweisen der Gesellschaft und unserem Gemeinwesen einen großen Dienst. Das ist in den aktuell bewegten Zeiten wichtiger denn je."

Bei der Zahl der erwachsenen Männer (von 966.299 auf 964.766) und Frauen (von 99.925 auf 99.879) im organisierten Spielbetrieb waren keine signifikanten Änderungen zu erkennen, beim Nachwuchs hingegen ist ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Insgesamt spielten im Vergleich zur Vorsaison 2,15 Prozent mehr Menschen in deutschen Vereinen Fußball.

"Jahr der Schiris" zeigt Wirkung

Als zudem "erfreulich" bezeichnete der DFB die Entwicklung bei den Schiedsrichtern, die laut des Verbands auf das "Jahr der Schiris" 2023 angestoßen wurde. Erstmals seit fast zehn Jahren waren in einer Saison wieder mehr als 60.000 Schiris aktiv, und damit vier Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt leiteten sie knapp 1,4 Millionen Partien in der Saison 2024/2025. Der Anteil an weiblichen Referees liegt weiter bei 4,5 Prozent.