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Die Identifikation ist als Problem bei YB auserkoren worden

kicker

Viele Spieler wechseln immer schneller. Das betrifft auch die Berner Young Boys und das hat der Verwaltungsrat Marcel Brülhart als Problem erkannt, denn die Identifikation mit dem Verein würde darunter leiden: "Das System werden wir nicht ändern. Aber wir wollen es verbessern und den neuen Gegebenheiten anpassen. Vor allem bezüglich der Identifikation mit dem Klub. Wir wissen, dass immer mehr Spieler zu uns kommen, die nicht lange bleiben werden."

Um das zu verbessern, möchte Brülhart zum einen mehr Nachwuchsspieler in tragende Rollen beim BSC bringen. Aktuell verfügt der BSC Young Boys über ein eher altes Team, das hänge auch mit zuletzt eher schwächeren Nachwuchsjahrgängen zusammen: "Wir hatten zwei nicht so gute Jahrgänge und in den letzten Jahren wichtige Eigengewächse verloren. Jetzt kommen hoffnungsvolle nach."

Seoane erhält die volle Rückendeckung

Im Interview mit dem Blick erhält auch Trainer Gerardo Seoane die volle Rückendeckung: Das Projekt sei langfristig ausgelegt. Auch auf die Nachfrage, ob das noch so sei, wenn der YB-Trainer zehn Spiele in Serie verlieren würde, rückt Brülhart nicht von seiner Sichtweise ab: "Wir haben genug Trainerwechsel gehabt. Wir sprechen nicht mehr über den Coach. Wir haben unseren Wunschtrainer."

YB wäre beinahe ins Ausland verkauft worden

Das Gespräch kommt auch auf ein Gerücht zu sprechen, dass der Verein nach dem Tod von Andy Rihs beinahe ins Ausland verkauft worden wäre. Dieses Gerücht bestätigt Brülhart. Es sei damals sehr knapp gewesen: "Hätte es geklappt mit dem Verkauf, wären wir im Fussball-Grosskapitalismus gelandet. Für YB und die Region wäre eine Welt zusammengebrochen. Zum Glück siegte die Vernunft, und es kam zu einem Vergleich. Dafür bin ich den Erben von Andy Rihs trotz allem dankbar. Die Aktien sind bei Jöggi Rihs geblieben."

Marcel Brülhart betont, dass YB derzeit unverkäuflich sei. Auch ausländische Investoren sollen nicht ins Boot geholt werden. Aktuell habe man dank einiger guter Jahre genügend Reserven auf die Seite legen können.