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Dopingsperre abgesessen: Pogba setzt Karriere in Monaco fort

kicker

Im August 2023 hatte sich Paul Pogba nach dem Serie-A-Spiel von Juventus Turin bei Udinese Calcio (3:0) einer Dopingkontrolle unterziehen müssen - und das, obwohl er zuvor die kompletten 90 Minuten auf der Ersatzbank verbracht hatte. Der Test schlug an, sowohl A- als auch B-Probe wiesen einen zu hohen Testosteronwert auf. Nach zwei weiteren Einsätzen war Pogbas Zeit bei Juventus letztlich vorbei, er stand vor dem Scherbenhaufen seiner Profi-Karriere.

Nach einer vorläufigen folgte Anfang Februar 2024 die endgültige Sperre: Für vier Jahre - inklusive der bereits abgesessenen Zeit - zog das italienische Sportgericht den Franzosen aus dem Verkehr. Pogba aber ließ diese Entscheidung nicht auf sich sitzen, zog vor den internationalen Sportgerichtshof CAS - und hatte Erfolg. Da man ihm keinen Vorsatz nachweisen konnte, reduzierte der CAS die Strafe drastisch auf 18 Monate.

Neuer Anlauf in Monaco - Die Champions League ruft

In der Zwischenzeit hielt sich der mittlerweile 32-Jährige individuell fit, im Winter stand ein Transfer zu Olympique Marseille im Raum, der jedoch nicht zustande kam. An diesem Samstag war es nun jedoch soweit: Pogba unterzeichnete einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2027 bei der AS Monaco.

Da die Monegassen die vergangene Ligue-1-Saison auf Rang drei beendeten, bietet sich dem namhaften Neuzugang zudem postwendend die Möglichkeit, wieder in der Champions League aufzulaufen. 57 Mal kam Pogba im Laufe seiner Karriere bislang in der Königsklasse zum Einsatz.

Die große Frage bleibt selbstredend, ob der Weltmeister von 2018 im Fürstentum an seine Leistungen aus vergangenen Tagen anknüpfen kann. Neben 91 Länderspielen absolvierte der technisch versierte Rechtsfuß insgesamt 423 Pflichtspiele für Manchester United und Juventus Turin, erzielte dabei 73 Tore und bereitete 90 weitere Treffer direkt vor.