Adi Hütter gerät an der französischen Mittelmeerküste offenbar unter Druck. Nach ersten Gerüchten infolge der herben 1:4-Pleite in Brügge zum Start der Champions-League-Ligaphase beteiligt sich nun auch Fabrizio Romano an den Berichten um eine mögliche Ablöse des österreichischen Trainers der AS Monaco. Dabei holten die Monegassen zuletzt einen Punkt in der Königsklasse gegen Manchester City. Andererseits wartet die Hütter-Truppe schon drei Pflichtspiele auf einen Sieg und liegt in der Ligue 1 nur auf Rang fünf - das aber lediglich drei Punkte hinter Leader Paris Saint-Germain.
Laut Romano könnte der 55-jährige Cheftrainer mit österreichischer und deutscher Bundesliga-Vergangenheit während der Länderspielpause gefeuert werden. Sollte das wirklich stimmen, wäre Hütter das Opfer der durch seine erfolgreiche Arbeit hochgeschraubten Erwartungen bei Monaco. Er übernahm den Klub im Sommer 2023 und führte die AS in zwei Saisonen auf die Ränge zwei und drei - und damit in die Champions League. Die Belohnung war eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis Sommer 2027.
Noch kein Grund zu übertriebener Sorge?
Dass der Traditionsverein aus dem Fürstentum nach einem neuen Trainer Ausschau hält, berichtet auch die französische Sporttageszeitung L'Équipe. Allerdings wird auch betont, dass man dies im Sinne einer Marktsondierung schon öfters gemacht habe, ohne dass es danach zu einer Trennung kam. Hütter ist laut eines L'Équipe-Berichts aus 2024 einer der bestbezahlten Trainer in Frankreich - mit einem monatlichen Gehalt von 250.000 Euro brutto und Rang zwei hinter PSG-Coach Luis Enrique (900.000). Hütters sportliche Bilanz mit Monaco ist ein Punkteschnitt von 1,77 in 93 Spielen.