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Eine "Idee" und ein "Luxusproblem": Holtz hofft auf Konstanz im eigenen Stadion

kicker

Am Samstag steht für Waldhof Mannheim das nächste Heimspiel an. Während sich die Mannheimer auswärts mit bislang drei Siegen in fünf Partien bislang stabil präsentierten, fehlte der Mannschaft im eigenen Stadion noch die nötige Konstanz: Am 8. Spieltag feierte Waldhof einen fulminanten 6:1-Sieg gegen Rot-Weiss Essen, nur eine Woche später kassierten die Kurpfälzer gegen Osnabrück eine 1:4-Niederlage, trotz 1:0-Führung zur Pause. "Wir sind noch zu unbeständig hier zuhause", räumte Cheftrainer Luc Holtz ein. "Aber wir werden versuchen, dies dann auch morgen zu ändern."

Leicht wird das allerdings nicht. Zwar liegt 1860 mit einem Punkt Rückstand auf Platz zwölf hinter Mannheim, doch unter dem neuem Trainer Markus Kauczinski beendeten die Löwen zuletzt ihre Negativserie und feierten bei dessen Debüt einen 3:1-Sieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer MSV Duisburg. "Wir begegnen ihnen mit Respekt, aber ohne Angst", betonte Holtz.

Insbesondere die namhafte Angriffsreihe der Münchner mit Florian Niederlechner, Kevin Volland und Sigurd Haugen dürfte die Mannheimer Abwehr vor große Herausforderungen stellen. "Wir haben schon eine Idee, wie wir das verteidigen wollen", erklärte Holtz, "aber die kann und will ich jetzt noch nicht preisgeben."

Luxusprobleme im Tor

Personell muss Waldhof Mannheim lediglich auf Kushtrim Asallari (Muskelfaserriss) und Sascha Voelcke (Schambeinentzündung) verzichten. Auf der Torhüterposition dagegen hat Holtz aktuell die Qual der Wahl.

Grund dafür ist die jüngste Rotation im Tor: Die eigentliche Nummer eins, Thijmen Nijhuis, wurde in den vergangenen beiden Partien von Ersatzkeeper Lucien Hawryluk vertreten, nachdem sich der Niederländer über Adduktorenprobleme beklagt hatte. Beim 1:4 gegen Osnabrück war Hawryluk bei allen Gegentoren machtlos und bewahrte sein Team sogar vor einem noch höheren Rückstand (kicker-Note 2,0). Eine Woche später blieb er gegen Aue ohne Gegentreffer und unterstrich mit seinen starken Auftritten seine Ansprüche auf einen Platz im Tor.

Holtz steht nun vor der Entscheidung, ob Hawryluk erneut das Tor hütet oder Stammkeeper Nijhuis zurückkehrt. "Lieber so, als dass wir keinen guten Torhüter haben", kommentierte der Luxemburger auf der Pressekonferenz sein "Luxusproblem". Trotzdem ist die Hierarchie klar: "Thijmen ist unsere Nummer eins", stellte Holtz fest. Der Niederländer ist diese Woche ins Training zurückgekehrt. Wer am Samstag zwischen den Pfosten stehen wird, entscheidet sich im Abschlusstraining am Freitag.