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Endemann: "Länderspiele machen unfassbar Spaß"

kicker

Vivien Endemann war glücklich. Die Offensivspielerin des VfL Wolfsburg zählte beim 5:0-Erfolg gegen Slowenien zu den stärksten deutschen Spielerinnen im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Endemann startete furios in die Partie und schoss in der 6. Minute nach toller Vorarbeit der überragenden Linda Dallmann die schnelle Führung für das deutsche Team zum Auftakt in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien.

"Es hat viel Spaß gemacht. Wir hatten viel Platz und haben den Ball gut laufen gelassen", freute sich die 24-Jährige. Nach dem 2:0 durch die Frankfurterin Elisa Senß in der 12. Minute "haben wir den Faden verloren. Wir hätten ruhiger und einen Tick erwachsener spielen können. Ich hätte auch noch ein Tor machen müssen", monierte Endemann, die den Treffer von Senß und auch das Tor von Lea Schüller in der 71. Minute vorbereitete.

"Länderspiele machen unfassbar Spaß", freute sich Endemann, die nach einjähriger Pause ihr Comeback in der Nationalmannschaft feiern konnte und von Bundestrainer Christian Wück gleich in die Startelf befördert wurde. Sie zahlte es mit Leistung zurück. "Dass ich jetzt wieder bei der A-Nationalmannschaft dabei bin, ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass es sich lohnt, dranzubleiben und weiter an sich zu arbeiten. Wenn man dann die Leistung auf den Platz bringt, ist die Tür immer offen“, hatte die Wolfsburgerin vor einigen Tagen in einem Interview auf der DFB-Homepage erzählt.

In Norwegen ein "anderes Spiel" erwartet

Der Bundestrainer freute sich nicht nur über sein gutes Händchen bei der Zusammenstellung seiner Startformation, sondern über die gute Leistung in Dresden. "Wir haben schnell für klare Verhältnisse gesorgt und sind sehr zufrieden", sagte Wück in der ARD unmittelbar nach dem Schlusspfiff. "Wir haben diesmal die Tore gemacht. Das freut mich für die Spielerinnen."

Am Samstag wollen die deutschen Spielerinnen auch das zweite Spiel in der WM-Qualifikation gewinnen. Um 18 Uhr wird die Partie im norwegischen Stavanger angepfiffen. "Dort erwartet uns ein anderes Spiel. Norwegen hat mehr Qualität. Wir müssen ruhig bleiben", forderte Linda Dallmann.