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Erst Titelverteidiger, dann Topfavorit? Wie es für Österreich bei der WM weitergehen würde

kicker

Nach 28 Jahren wird Österreichs A-Nationalmannschaft im kommenden Sommer endlich wieder bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei sein. Im Rahmen der Auslosung am Freitag in Washington D.C. wurde die ÖFB-Auswahl in Gruppe J mit Jordanien, Titelverteidiger Argentinien und Algerien gezogen.

Erstmals werden 2026 in den USA, Kanada und Mexiko 48 Teams bei einer Endrunde an den Start gehen. Weil neben den Siegern und Zweiten jeder Gruppe auch noch die acht besten Dritten weiterkommen, werden lediglich 16 Mannschaften die Teilnahme an der K.o.-Phase verpassen.

Österreich in der ersten K.o.-Runde gegen Spanien?

Für Österreich scheint in der Gruppe J Platz zwei hinter Argentinien durchaus realistisch zu sein. Algerien und Jordanien sollte die Truppe von Teamchef Ralf Rangnick imstande sein, hinter sich zu lassen. Nun lohnt sich ein Blick auf die Gruppe H, auf deren Sieger die ÖFB-Auswahl in diesem Fall treffen würde. Und dies wäre wohl niemand Geringeres als Spanien! Die Iberer um Jungstar Lamine Yamal sind laut den Datenbankexperten von Opta Topfavorit auf den Titel. Der Gewinner dieses K.o.-Duells könnte im Achtelfinale beispielsweise auf Kroatien oder Kolumbien treffen.

Sollte Österreich seine Gruppe überraschenderweise gewinnen, träfe man in der ersten K.o.-Runde vermutlich auf Uruguay, das in der Spanien-Gruppe klar vor Saudi-Arabien oder Kap Verde anzusiedeln ist. Bei einem Sieg über die Südamerikaner könnte in der nächsten Runde ein Duell mit dem Iran oder dem Gewinner des UEFA-Play-offs Türkei/Slowakei/Kosovo/Rumänien winken.

Für den Fall, dass es Rot-Weiß-Rot als einer der acht besten Gruppendritten in die nächste Runde schafft, wäre der Sechzehntelfinalgegner einer der Sieger der Pools B, D, G, K oder L - da wären etwa Gastgeber USA, Belgien, Portugal oder England in der Verlosung.

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