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Fassnacht lobt Trainer Seoane für dessen taktischen Kniff

kicker

Der BSC Young Boys kämpft bekanntlich mit einigen Sorgen, insbesondere in der Defensive. Beim so schwierigen Auswärtsspiel in St.Gallen musste Gerardo Seoane auf zahlreiche Defensivspieler verzichten, weswegen er letztlich mit einer Dreierabwehrkette spielen liess.

Der Systemwechsel hat den Berner sichtlich gut getan, wie auch Christian Fassnacht nach dem Spiel gegenüber blue Sport meinte und Seoane lobte: "Ich halte unglaublich viel von ihm als Trainer, vorwiegend im taktischen Bereich. Seine Auffassungsgabe ist enorm, auch live während eines Spiels. Im Vorfeld hat er sich darüber Gedanken gemacht und die richtigen Schlussfolgerungen gemacht und sauber umgestellt. Darum darf man ihm schon die Credits zuschieben."

Der Gelobte selbst meinte, dass die Systemumstellung natürlich mit den vielen Abwesenden zu tun hatte, man dadurch aber auch die Stärken des Gegners eindämmen wollte. Im Vorfeld des Spiels wollte man diese taktische Massnahme "etwas verstecken", wie Seoane zugab. Die Idee dazu reifte "in der langen Nacht in Saloniki mit der bitteren Niederlage. Der nächste Schritt war dann, den FC St.Gallen zu studieren und zu schauen, was mit unserem Personal passen könnte." Letztlich sei nach Diskussionen mit dem Trainerstaff die Überzeugung nach dem Abschlusstraining da gewesen, dass dies funktionieren könnte.

Die Länderspielpause kommt aus YB-Sicht gerade gelegen, will Seoane den Spielern auch "eine Verschnaufpause gönnen." Man habe nun etwas Zeit, gewisse Dinge aufarbeiten zu können. Dann hoffe man darauf, dass Spiele wie Gregory Wüthrich oder Loris Benito zurückkehren werden.