Der FC Bayern muss in dieser Saison mit einem dünnen Kader auskommen. Serge Gnabry hat dies aber für sich genutzt und sich seinen Stammplatz zurückerkämpft.
Gegen Brügge am dritten Spieltag der UEFA Champions League fehlt der Offensivspieler jedoch. Warum ist das so?
Gnabry hat die verletzungsbedingte Abwesenheit von Jamal Musiala genutzt und war in der Anfangsphase auf der Zehnerposition im 4-2-3-1-System der Bayern gesetzt. Jetzt bremsen ihn jedoch Adduktorenprobleme aus.
Das Abschlusstraining vor dem Duell gegen den belgischen Klub konnte Gnabry nicht mitmachen. Stattdessen absolvierte er nur eine Laufeinheit. "Serge ist nicht dabei", bestätigte FCB-Coach Vincent Kompany auf der Pressekonferenz den abermaligen Ausfall von Bayerns Nummer 7.
Schon beim 2:1-Sieg über Borussia Dortmund in der Bundesliga am vergangenen Samstag musste Gnabry passen. Für ihn stand Chelsea-Leihgabe Nicolas Jackson in der Startelf. Der Stürmer begann an der Seite von Harry Kane, der eher als Zehner agierte.
Die Blessur hatte sich der Nationalspieler am vergangenen Freitag zugezogen. “Serge hat etwas in den Adduktoren gespürt. Es ist nicht so schlimm. Es ist gestern passiert. Das Spiel ist heute, aber es kommt zu früh“, hatte Kompany kurz vor Anpfiff des Bundesliga-Top-Spiels erklärt.
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Neben Gnabry kann auch Josip Stanisic bei der CL-Partie gegen Brügge nicht mitwirken. Ein Einsatz käme für den Kroaten, der erst vor wenigen Tagen ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, zu früh.
Stanisic hatte sich beim Champions League-Auftakt gegen den FC Chelsea am Innenband des Knies verletzt und war seitdem raus. Möglich ist, dass er am kommenden Wochenende in den Kader zurückkehrt.
Bei den Bayern sind außerdem die langzeitverletzten Alphonso Davies, Hiroki Ito und Jamal Musiala nicht dabei.