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Gesamte PSG-Sturmreihe fehlt in Barcelona - Entwarnung bei Vitinha

kicker

Für viele wäre es das Traumfinale der letzten Champions-League-Saison gewesen: der FC Barcelona gegen Paris St. Germain. Luis Enrique gegen seinen Ex-Klub. Lamine Yamal gegen Ousmane Dembelé. Am Mittwochabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker) kommt es nun zum Kräftemessen zwischen zwei der Topfavoriten auf den diesjährigen Titel - allerdings nicht zum Aufeinandertreffen der beiden Erstplatzierten beim diesjährigen Ballon d'Or.

Gewinner Dembelé fällt wegen seiner bei der französischen Nationalmannschaft erlittenen Oberschenkelverletzung weiterhin aus. Während dieser Ausfall für das Spiel in Barcelona sich schon seit Wochen abgezeichnet hatte, hat sich die Personallage beim amtierenden Champion zuletzt noch weiter verschärft. Bei der Niederlage im Classique gegen Marseille in der vergangenen Woche verletzte sich auch Kapitän Marquinhos am Oberschenkel, der Brasilianer steht in Barcelona damit ebenso wenig zur Verfügung wie Khvicha Kvaratskhelia, der sich am Wochenende beim Spiel gegen Auxerre ebenfalls eine Oberschenkelverletzung zuzog.

Damit muss Luis Enrique in Barcelona auf seinen gesamten etatmäßigen Dreier-Sturm verzichten. Denn neben Dembelé und Kvaratskhelia muss auch Desiré Doué zuschauen. Beim Emporkömmling der vergangenen Saison bestand nach seiner ebenfalls bei der Nationalmannschaft erlittenen Wadenverletzung zwischenzeitlich noch Hoffnung, dass es für das Spitzenspiel bei den Katalanen reichen könne. Der Verein will aber bei seinem Juwel kein Risiko eingehen. Auch Doué steht damit nicht auf der Kaderliste, die PSG am Dienstagvormittag veröffentlichte.

In seiner Offensivreihe im 4-3-3 muss Luis Enrique also improvisieren. Neben Bradley Barcola, der angesichts der Ausfälle gesetzt sein sollte, dürfte Goncalo Ramos der Favorit auf den Platz im Sturmzentrum sein. Für die dritte Position kommen neben Kang-In Lee auch die beiden Eigengewächse Ibrahim Mbaye und Senny Mayulu infrage.

Lee oder Mayulu könnten aber auch im Mittelfeld gefragt sein, denn auch dort ist noch nicht alles in Stein gemeißelt. Allerdings gab es zumindest hier zuletzt positive Nachrichten für PSG: Sowohl Joao Neves, der die jüngsten beiden Ligaspiele verletzt verpasste, als auch Vitinha, der gegen Auxerre verletzt ausgewechselt worden war, stehen auf der Kaderliste.

Vor allem im Fall Vitinha eine Erleichterung für Luis Enrique, beim Drittplatzierten des Ballon d'Or war zunächst ebenfalls eine längere Ausfallzeit befürchtet worden, um die der Mittelfeldstratege nun herumkommt. Ob die beiden Portugiesen aber fit genug für einen Startelf-Einsatz in Barcelona sind, ist unklar.