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Heckings Planung: Suche für die Offensive, Umbau in der Defensive

kicker

Zu Beginn der vorigen Saison rutschte der VfL ganz böse aus, als damaliger Erstligist beim Zweitligisten Jahn Regensburg. Es gab das Aus in der ersten Runde, eine erste Blamage unter dem damals neuen Trainer Peter Zeidler.

Im Jahr zuvor hatte der VfL als höherklassiger Vertreter bei Arminia Bielefeld die Segel streichen müssen. Üble Dämpfer zu Beginn eines Spieljahres also sind nicht ganz neu für den VfL.

Auch deshalb warnt Trainer Dieter Hecking vor dem Pokalspiel in Berlin. "Du darfst nichts anbieten und musst das Spiel auf den richtigen Weg bringen", fordert der VfL-Trainer. "Wenn du mit 70 oder 80 Prozent in so ein Spiel gehst, hast du Probleme. Der Unterschied zu einem Viertligisten ist nicht mehr so groß wie noch vor zehn oder 15 Jahren."

Morgalla-Ersatz: Kleine-Bekel oder doch Loosli?

Kurzfristig muss Hecking für das Spiel in Hohenschönhausen am Samstag seine Abwehr umbauen, weil Leandro Morgalla wegen Erkältung nicht zur Verfügung steht. Es könnte also den Startschuss geben für den zuvor lange verletzten Colin Kleine-Bekel, der im Sommer von Holstein Kiel kam und zuletzt bei der U 21 erste Gehversuche unternahm.

Heckings Blick auf die Alternative für die Abwehrkette: "Colin bekommt alle Zeit der Welt, um sich auf das richtige Niveau zu bringen, das er braucht. Aber auch Noah Loosli ist eng dran und eine ernstzunehmende Alternative." Der Schweizer, zuletzt an Greuther Fürth verliehen, gilt schon länger als Musterprofi im Training, aber ansonsten hat er in Bochum noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Finanzielle Zwänge beim Broschinski-Transfer

Kurzfristig also muss Hecking seine Defensive neu planen, der Blick richtet sich aber auch auf weitere Verstärkungen für den Kader in der Offensive, erst recht nach dem Abgang von Moritz Broschinski. Gesucht wird schon länger nach einem wendigen Stürmer, der als zweite Spitze zum Beispiel neben einem Zielspieler wie Philipp Hofmann oder Ibrahim Sissoko agieren kann.

Broschinski hätte der Trainer gern behalten, die finanzielle Vergütung aber zwang den VfL förmlich dazu, den in der Liga wenig treffsicheren Stürmer abzugeben. Immerhin können sich inklusive Boni insgesamt sogar 2,5 Millionen für den VfL ergeben.

"Wir haben nun einen Stürmer weniger im Kader, und wir wollen adäquaten Ersatz finden", sagt Hecking. "Wir suchen einen beweglichen Angreifer, ob das klappt, werden wir sehen."

Aber die volle Konzentration gilt der Partie beim BFC Dynamo, unter anderem auch, um den jüngsten Formanstieg zu bestätigen. Und natürlich um mit weiterem Rückenwind in das anstehende Zweitliga-Derby am Samstagabend in einer Woche beim FC Schalke zu starten.