Morgen hat Mainz 05 im Play-off-Rückspiel gegen Rosenborg Trondheim die Chance, den Einzug in die Conference League perfekt zu machen. Nach der 1:2-Niederlage vor einer Woche steht der FSV unter Zugzwang. Bo Henriksen stärkt sein Team vor "dem Finale", wie er die Partie bezeichnet: "Es wird ein anderes Spiel als in Trondheim. Wir haben ein gutes Gefühl, dass wir zu mehr Torchancen kommen." Das Spiel gegen den 1. FC Köln sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen, auch wenn es mit 0:1 verloren ging. Die Zahl der Torchancen habe deutlich zugenommen. "Wir müssen mehr Spieler in die Box bringen", kündigt Henriksen die Marschrichtung an.
Nachdem Benedict Hollerbach sich eine Muskelverletzung zugezogen hat und mindestens bis nach der Länderspielphase ausfällt, ist Nelson Weiper im Sturm erste Wahl. "In der Bundesliga ist er einer der Besten im Strafraum. Er ist ein überragender Spieler mit einem ausgezeichneten Torriecher", schwärmt Henriksen von dem 20-Jährigen. Womöglich wird Mainz noch vor dem Spiel gegen Rosenborg die bevorstehende Vertragsverlängerung bekannt geben, um der Partie vor 30.000 Zuschauern und einem ausverkauften Heimbereich einen zusätzlichen Push zu geben. Aus Trondheim werden 300 Fans erwartet.
"Es ist wichtig, dass der Funke überspringt. Da sind wir in der Bringschuld", betont Danny da Costa. Der 32-Jährige bringt einiges an internationaler Erfahrung mit. Dass ein Ein-Tore-Rückstand aufzuholen ist, hat er vor sechs Jahren in der Europa-League-Qualifikation selbst erlebt. "Damals hatten wir bei Racing Straßburg verloren", erinnert sich da Costa. Dem 0:1 im Hinspiel ließ Eintracht Frankfurt seinerzeit ein 3:0 folgen und zog damit in die Gruppenphase ein.