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Herthas Schuler: Das Ende der Leidenszeit

kicker

Der Dienstag war frei, der Mittwoch von Arbeit geprägt. Einer reihte sich bei Hertha BSC in der Trainingseinheit ein, der die vergangenen vier Monate kaum zu sehen war. Luca Schuler konnte auf dem Schenckendorffplatz Teile des Programms mit den Kollegen absolvieren - für den Angreifer nach langer Leidenszeit ein wichtiger Schritt nach vorn. Eine hartnäckige Hüftverletzung hatte den 26-Jährigen im finalen Drittel der Rückrunde der Vorsaison ausgebremst, sein letzter Einsatz datiert von Anfang April (1:0 in Köln).

Der ursprüngliche Plan sah vor, dass Schuler zum Trainingsstart Ende Juni annähernd in die Vollbelastung hätte gehen sollen. Wegen der Hüftblessur hatte Schuler einen Spezialisten konsultiert, der nach kicker-Informationen einen Beckenschiefstand als Ursache für die dauerhaften Beschwerden diagnostizierte.

Nach zwischenzeitlicher Besserung gab es in der Aufbauphase allerdings einen Rückschlag, der Schuler weitere Wochen und die Vorbereitung kostete. Jetzt ist er wieder an Bord - und gilt trotz eines Vertrages bis 2027 als einer der Profis, die sich in dieser Transferperiode womöglich noch verändern könnten, auch wenn derzeit noch keine Angebote vorliegen.

Demme wird jetzt durchgecheckt

Ebenso wie Schuler machte auch Keeper Marius Gersbeck (nach Schulter-OP) am Mittwoch Teile des Trainings mit. Innenverteidiger Niklas Kolbe fehlte wegen einer Erkältung. Neben Probespieler Jeremy Dudziak waren in U-19-Angreifer Niklas Hildebrandt (17) und U-23-Rechtsverteidiger Janne Berner (20) auch zwei Youngster dabei.

Weiterhin absent: die Mittelfeldspieler Diego Demme, der wegen seiner Schwindelgefühle derzeit komplett durchgecheckt wird, und Paul Seguin. Bei Neuzugang Seguin, der an einer Entzündung der Plantarfaszie laboriert, soll das Schmerzempfinden dem Vernehmen nach etwas zurückgegangen sein. Wann er ins Mannschaftstraining zurückkehren kann, ist aber weiterhin offen.