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Hoeneß schwärmt: "Die Stadt vibriert"

kicker

VfB-Coach lässt Stiller-Einsatz offen

Klar, dass die Frage kommen würde: Kann Angelo Stiller nach seiner Sprunggelenksverletzung am Samstagabend im Olympiastadion gegen Arminia Bielefeld (20 Uhr, LIVE! bei kicker.de) mitwirken, oder nicht? "Das werden wir morgen final besprechen", erklärte der Trainer der Schwaben, bei denen Stiller das Abschlusstraining in der Arena ohne ersichtliche Probleme absolvierte.

"Alles gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben"

"Bisher sind alle Dinge so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben", gab Hoeneß zu Protokoll, bremste aber auch: "Trotzdem ist es eine signifikante Verletzung gewesen." Nun gilt es, das Anschwitzen am Samstagvormittag respektive die Reaktion auf die Trainingsbelastungen der jüngsten Tage abzuwarten.

Klar ist: Auch ohne Stiller würde der VfB die Bürde des Favoriten zu schultern haben. Allerdings weiß Hoeneß: "Bielefeld kann mit Fug und Recht von einer sensationellen Saison sprechen. Sie waren in der Lage, große Teams aus der Bundesliga zu schlagen." Darunter Titelverteidiger Bayer Leverkusen im Halbfinale. Nichtsdestotrotz fordert der 43-Jährige: "Trotzdem kann es nur ein Ziel geben: das Ding in die Luft zu recken."

Titel in Berlin? Das kennt Hoeneß bereits

Ebendieses Gefühl, eine Trophäe in den Berliner Himmel zu heben, kennt Hoeneß bereits. Allerdings auf weitaus kleinerer Bühne, wie er schmunzelnd verriet: "Tatsächlich habe ich hier auch schonmal einen Pokal gewonnen, das war leider nur in der U 19 mit Hertha Zehlendorf gegen den Berliner SC." Dort, im Südwesten der Hauptstadt, startete Hoeneß seine Trainerkarriere, die ihn nun erneut an den Sehnsuchtsort Berlin führt, den er aus seiner Zeit als Spieler und Nachwuchscoach bei Hertha BSC bestens kennt.

"Ich war oft im Stadion bei den Finals, ich habe es damals als etwas Besonderes empfunden", schwärmt Hoeneß regelrecht von diesen Tagen, ganz offenkundig spricht da die Vorfreude aus ihm. "Du kriegst noch deutlicher mit, dass die Stadt vibriert."

Nun geht es darum, diese Energie zu kanalisieren und zugleich das Dasein als Favorit nicht zur Bürde werden zu lassen. "Ich verstehe das Narrativ, dem kann man sich nicht verstellen", gibt Hoeneß zu, sieht aber auch die jüngste Entwicklung in der Bundesliga mit drei Siegen in Serie nach einer durchaus kritischen Phase als bestärkend für das morgige Saisonhighlight an: "Wir sind in eine gute Verfassung gekommen in den letzten Wochen, das sollte uns den nötigen Push geben."