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Ilzers Auftrag: Zock-Momente verhindern

kicker

Am Mittwochabend (20.30 Uhr, LIVE bei kicker) empfängt die TSG Hoffenheim den Tabellenzehnten Borussia Mönchengladbach und Heimtrainer Christian Ilzer hat eine sehr klare Idee davon, wie er den Start ins Jahr 2026 erfolgreich gestalten möchte: "Das ist eine Mannschaft mit vielen guten Einzelspielern. Wenn sie in Zock-Momente kommen, dann können sie sich in einen Flow reinspielen."

"Gladbach nicht den Rhythmus bestimmen lassen"

Ilzers Auftrag an seine Schützlinge ist also klar: Zock-Momente verhindern. "Für uns wird wichtig sein, Gladbach nicht die Spielkontrolle zu geben, nicht den Rhythmus bestimmen zu lassen. Denn das liegt ihnen", beschreibt der Österreicher, der auch auf den zuletzt im Test gegen Schweinfurt 05 (3:0) geschonten Grischa Prömel zählen kann. "Grischa ist absolut bereit, er wäre auch in Bremen dabei gewesen", so Ilzer. Ein Plus für die Kraichgauer, der 31-Jährige ist in Topform und ein aggressiver Zweikämpfer.

Verzichten muss die TSG dafür auf den von Borussia Dortmund ausgeliehenen Neuzugang Cole Campbell, der sich eine Sprunggelenksblessur zugezogen hat. Eine konkrete Ausfallzeit vermochte Ilzer noch nicht zu benennen. Ohnehin aber wird die linke Seite mit Afrika-Cup-Rückkehrer Bazoumana Touré gut besetzt sein.

Touré hat die Belastung gut weggesteckt

Ilzer sieht das Aus der Elfenbeinküste mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Wir hätten es ihm gegönnt, den Afrika-Cup zu gewinnen", sagt der Coach, weiß aber auch um die Qualität des Flügelstürmers, der mit seinem Tempo für enormen Wirbel sorgt. Und die Belastungen der vergangenen Wochen inklusive Reisestrapazen offenbar gut wegsteckt: "Er hat nicht so gewirkt, als wäre er ausgelaugt. Bazou hat beide Trainingseinheiten voll mitgemacht."

Und dann wäre da noch die spannende Personalie Haris Tabakovic, der angesichts geringer Chancen auf Spielzeit im Sommer die Leihflucht aus Hoffenheim gen Niederrhein antrat - und bereits neunmal für die Borussen traf. "Mir gefällt, wie er performt, er hat einen extremen Impact auf das Spiel von Gladbach", lobt Ilzer den klassischen Mittelstürmer, stellt aber auch klar: "Wir kennen seine Stärken und es gilt, ihn sehr wenig in Erscheinung treten zu lassen." Damit es mit dem guten Start ins Jahr 2026 auch klappt.