FC Winterthur - Marvin Martins
Als Reaktion auf die Verletzung des Eigengewächses Loic Lüthi verpflichteten die Eulachstädter im August den Luxemburger Marvin Martins. Seit dem siebten Spieltag steht er in der Startelf. Seine Bilanz aus sechs Einsätzen fällt mit 19 Gegentoren jedoch ernüchternd aus. Martins dürfte seinen Stammplatz verlieren, sobald die verletzten Lüthi und Arnold ins Team zurückkehren.
Grasshopper Club Zürich - Dirk Abels
Der Rekordmeister verfügt über das jüngste Team der Liga - umso wichtiger sind daher erfahrene Spieler, die den jungen Spielern Führung und Stabilität verleihen. Diese Rolle wäre eigentlich für Dirk Abels vorgesehen. Doch der 28-jährige Niederländer wirkt in seiner Funktion als Abwehrchef häufig überfordert. Einzig beim 3:0-Derbysieg wusste Abels zu überzeugen - was allerdings auch damit zusammenhängen dürfte, dass der aktuell verletzte Diaby in jener Partie die Defensive anführte.
Servette FC - Giotto Morandi
Die ablösefreie Verpflichtung des ehemaligen GC-Spielers Giotto Morandi war eine der letzten Amtshandlungen von René Weiler als Sportchef in Genf. Der 26-jährige Offensivspieler zeigte in den vergangenen Saisons bei den Hoppers, dass er an guten Tagen den Unterschied ausmachen kann. Aktuell bleibt Morandi weit hinter den Erwartungen zurück - in 17 Einsätzen steht lediglich ein Assist zu Buche.
FC Zürich - Bledian Krasniqi
Wie dem gesamten FCZ läuft es auch Bledian Krasniqi in dieser Saison noch nicht nach Wunsch. Das Eigengewächs zählte in der vergangenen Spielzeit zu den besten Spielern der Stadtzürcher, doch derzeit unterlaufen dem kosovarischen Nationalspieler ungewohnt viele Fehler. Negativer Höhepunkt war sein zu kurz geratener Rückpass im Heimspiel gegen YB, der Christian Fassnacht den Weg zum entscheidenden 2:3 ebnete.
FC Lausanne-Sport - Alban Ajdini
In der Offensive von Lausanne sorgen derzeit vor allem Theo Bair und Gaoussa Diakité für Schlagzeilen. Etwas aussen vor bleibt hingegen Alban Ajdini, der sich in der Super League momentan mit der Rolle als Joker begnügen muss. In zehn Einsätzen in der Super-League erzielte der Kosovare lediglich ein Tor. Immerhin kommt Ajdini im Cup und in der Conference League auf fünf Scorerpunkte in elf Partien.
FC Luzern - Lars Villiger
Zu Saisonbeginn mussten die Luzerner verletzungsbedingt auf Eigengewächs Lars Villiger verzichten. Im Oktober kehrte der Stürmer zwar ins Team zurück, doch seither will ihm nur wenig gelingen. In sechs Einsätzen blieb Villiger ohne Torbeteiligung, weshalb derzeit sowohl Adrian Grbic als auch von Moos im Angriff die Nase vorn haben.
FC Lugano - Ousmane Doumbia
Ousmane Doumbia gehört seit Jahren zu den Stammkräften der Super League und startete auch in diese Saison als fester Bestandteil der ersten Elf. Nach dem Ausfall von Mattia Zanotti wurde der Ivorer zunächst auf der Position des rechten Verteidigers eingesetzt. In der Folge fiel Doumbia jedoch dem schwachen Saisonstart der Bianconeri zum Opfer. Derzeit haben im Mittelfeld sowohl Grgic als auch Bislimi klar die Nase vorn.
FC Sion - Ilyas Chouaref
Der 24-jährige Flügelspieler startete famos in die neue Saison. In den ersten beiden Spielen erzielte der Franzose drei Scorerpunkte. Nach dem starken Auftakt blieb Chouaref jedoch vieles schuldig. Obwohl er in jeder Partie engagiert wirkt, gelingt ihm derzeit nur wenig. Er wartet seit mittlerweile elf Super-League-Spielen auf seinen nächsten Scorerpunkt.
FC St. Gallen 1879 - Christian Witzig
Christian Witzig erzielte in der vergangenen Saison 20 Scorerpunkte für die Ostschweizer. Seine starken Leistungen blieben auch Nationaltrainer Murat Yakin nicht verborgen, der den jungen Mittelfeldspieler im Herbst des vergangenen Jahres erstmals ins Nationalteam berief. Die damit gestiegenen Erwartungen konnte Witzig bislang jedoch nicht erfüllen. Die ersten drei Saisonspiele verpasste das Eigengewächs verletzungsbedingt, seither stand er in allen Super-League-Partien auf dem Platz. Mit lediglich einem Scorerpunkt in neun Einsätzen bleibt er derzeit hinter den Erwartungen zurück.
BSC Young Boys - Jaouen Hadjam
Jaouen Hadjam zählt zweifellos zu den technisch versiertesten Spielern der Liga. Dennoch bleibt der Aussenverteidiger bislang hinter den Erwartungen zurück. Da das Verteidigen nun einmal zum Kernaufgabengebiet eines Aussenverteidigers gehört, wird Hadjam den Anforderungen in Bern derzeit nicht gerecht. Immerhin präsentiert sich der 22-Jährige seit dem Trainerwechsel - wie die gesamte Berner Defensive - etwas stabiler.
FC Basel 1893 - Koba Koindredi
Der Leihspieler von Sporting Lissabon gehörte in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern der stark aufspielenden Equipe aus Lausanne. Der 24-jährige Franzose wechselte im Sommer gemeinsam mit Trainer Ludovic Magnin zum FC Basel, konnte dort bislang jedoch nicht überzeugen. Koindredi kommt derzeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus - sowohl Metinho als auch Leroy haben im Basler Mittelfeld aktuell klar die Nase vorn.
FC Thun - Brighton Labeau
Beim FC Thun fällt es derzeit schwer, einen formschwachen Spieler zu finden. Einzig Brighton Labeau scheint aktuell seiner Bestform hinterherzulaufen. Der 29-jährige Stürmer aus Martinique zählt zu den teuersten Transfers in der Clubgeschichte der Thuner. Die damit verbundenen hohen Erwartungen konnte der ehemalige Lausanne-Spieler bislang jedoch nicht erfüllen. Das einzige Spiel, in dem Labeau zu überzeugen wusste, war die Partie gegen Genf, in der er auch sein bisher einziges Tor erzielte.