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In Osnabrück hört "das Gerede vom Aufstieg" vorerst auf

kicker

"Wir haben eine spielstarke Mannschaft spielen lassen und es einfach nicht geschafft, kompakt zu bleiben." Timo Schultz war nach der 0:4-Heimschlappe seiner Mannschaft gegen die TSG Hoffenheim 2 bedient. Die bislang in Heimspielen so kompakten Osnabrücker gerieten an der Bremer Brücke förmlich unter die Räder.

Folgenschwere Ballverluste und auch noch ein Patzer des sonst so starken Torhüters Lukas Jonsson (bislang ligaweit beste sechs "weiße Westen") führten zu einem klaren Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war. "Es gab Phasen, wo wir am Drücker waren, aber wir belohnen uns nicht", klagte Schultz bei MagentaSport. Das deutliche 0:4 sei ihm jedoch "fast lieber, als unglücklich mit 0:1 zu verlieren".

Nach zuvor acht Spielen in Serie ohne Niederlage ist der VfL auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet - und auf Platz 4 abgerutscht, weil Rivale Saarbrücken weniger hoch verlor (2:4 gegen Verl). "Das einzig Gute daran ist, dass nun das ganze Geschreibe und Gerede von Aufstieg, Super-Mannschaft und keine Gegentore vielleicht mal ein Ende hat", führte Schultz im Nachgang auf der PK aus. Bei den Lila-Weißen wisse man sehr wohl, "dass wir noch viel zu tun haben, um eine richtig gute Mannschaft zu sein".

Kompaktheit und Aggressivität seien die Voraussetzung, um ein unangenehmer Gegner in der 3. Liga zu sein. Wiederholt sich das fehlerhafte und pomadige Spiel vom Samstag, "werden wir in allen Spielen Probleme kriegen."

Müller: "Das wird uns nicht aus der Bahn werfen"

Nach dem Warnschuss gegen Hoffenheim wird sich der Blick in Osnabrück schnell nach vorne richten. "Wir sind eine gefestigte Mannschaft. Das wird uns nicht aus der Bahn werfen", prognostizierte Kapitän Jannik Müller bei MagentaSport.

Die nahende Auswärtshürde Schweinfurt (Sa., 16.30 Uhr) ist vermeintlich eine niedrige. Bei den am Tabellenende rangierenden Schnüdeln will der VfL laut Müller "eine Reaktion zeigen". Was nach der Leistung vom Samstag auch angebracht ist.