Im Sommer endet bei der Bayernliga-Mannschaft des SSV Jahn Regensburg eine kleine Ära. Nach dann insgesamt sieben Jahren wird Christoph Jank die Oberpfälzer verlassen. Der 52-jährige Österreicher, der sich neu orientieren will, kam 2019 in die Jahnschmiede, seit 2021 zeichnet er sich für die U 21 verantwortlich.
"Die Jahnschmiede hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt - und Christoph Jank hat hierbei einen wichtigen Anteil geleistet", würdigt NLZ-Leiter Christian Martin die Arbeit von Jank. "In seinen sieben Jahren war er stets mit voller Akribie und unermüdlichem Einsatz am Ball. Seine Professionalität, seine Expertise und sein bodenständiger Charakter wurden am Kaulbachweg von allen sehr geschätzt", findet Martin nur lobenden Worte für seinen scheidenden Trainer. "Wir respektieren seinen Wunsch nach Veränderung, danken ihm für seine Arbeit und wünschen ihm alles Gute", so der Leiter der Jahnschmiede, der anfügt: "Der Augenblick des Abschiednehmens ist aber noch nicht gekommen, da die gemeinsame Reise noch nicht zu Ende und in den ausstehenden Bayernliga-Spielen noch viel zu erreichen ist."
Jank, der stets eine Verbundenheit zum SSV Jahn haben werde, nennt die Gründe für seine Entscheidung, die rund um den Jahreswechsel in ihm gereift sei: "Ich möchte erst einmal eine Pause vom Fußball einlegen." Außerdem erachte er einen neuen Impuls mit den gegenwärtigen Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Jahnschmiede als sinnvoll. Bis zu seinem Abschied beabsichtigt der Fußballlehrer freilich nicht nachzulassen. "Der Fokus liegt für mich bis dahin vollkommen auf den noch folgenden Spielen in der Bayernliga und dem Vorantreiben der angestoßenen Entwicklung der Spieler."
Vorfreude beim Nachfolger
Ab Sommer plant der Drittligist dann mit einer internen Lösung für seine höchste Ausbildungsmannschaft. Lukas Baumer, aktuell noch Trainer der U 17, soll das Erbe von Jank antreten. "Lukas hat in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen, ist ein echtes Jahnschmiede-Eigengewächs und bringt viel Expertise und Energie mit. Mit der Übernahme der U 21 soll er nicht nur die Talente weiter formen, sondern sie auch auf den Übergang in den Profibereich vorbereiten und begleiten", erläutert Martin den Plan mit Baumer. Der 31-Jährige freut sich über die bevorstehende neue Rolle und ist dankbar für das in ihn gesetzte Vertrauen. "Ich gehe mit großem Ehrgeiz und Vorfreude an die Aufgabe heran. Trotzdem bleibt die aktuelle Priorität, die Ziele meiner U 17 in der Rückrunde zu erreichen und die Saison in beiden Teams erfolgreich abzuschließen."