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Kartoffeln als Preis für den besten Spieler

kicker

Da staunte Maxime Soulas bestimmt nicht schlecht: In einer Schubkarre wurden die Erdäpfel - so kann man Kartoffeln auch nennen, weil sie unter der Erde wachsen - nach dem Schlusspfiff für ihn angerollt.

Der Grund: Der Verteidiger half mit seinem Tor in der 10. Minute beim Heimsieg seiner Mannschaft mit. Weil Soulas außerdem sehr gut gespielt hatte, bekam er dafür einen Preis: 55 Kilogramm Kartoffeln.

Die Idee dazu kam von einem Geldgeber, der damit Aufsehen erregen wollte. Das hat auch geklappt, viele Menschen haben im Internet von dieser witzigen Geschichte gelesen.

"Ein Teil der Kartoffeln wurde gespendet"

Aber was fängt man mit so viel Gemüse an? Etwa einen großen Vorrat an Pommes oder Kartoffelchips für sich selbst anlegen? Diese Frage beantwortete der Spieler selbst: "Ich habe die Kartoffeln der Klubkantine gegeben - und ein Teil wurde an eine Suppenküche gespendet", so der 26-Jährige.

Auch in anderen Ländern Skandinaviens - damit ist der nördliche Teil Europas mit den Ländern wie Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland oder Island gemeint - gab es schon ungewöhnliche Preise. Zum Beispiel beim Jugendklub von Erling Haaland, dem norwegischen Bryne FK. Im April erhielt hier Axel Kryger ein lebendes Lamm, was Tierschützern allerdings gar nicht gefallen hat. Im Mai nahm Alfred Scriven zwei Fische und fünf Brote mit nach Hause. Auch Eier wurden schon verteilt.