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Kein Brüder-Duell: Bellingham fehlt BVB gegen Real

kicker

Der persönliche Auftrag für Jobe Bellingham war klar. Durch das 1:0 von Real Madrid gegen Juventus Turin stand mit den Königlichen der mögliche Viertelfinal-Gegner des BVB bei der Klub-WM schon vor dem Anpfiff gegen Monterrey fest. Es sollte also zum ersten Duell mit seinem Bruder Jude kommen.

Dortmund hat die Aufgabe gegen den mexikanischen Klub, wenn auch knapp, gelöst. Zum erhofften Bellingham-Duell kommt es aber nicht. Der Neuzugang kam beim 2:1 gegen Monterrey in der 28. Minute in einem Zweikampf mit Monterreys Nelson Deossa zu spät und holte sich dafür seine zweite Gelbe Karte des Turniers ab. Die erste Verwarnung hatte der 19-Jährige in der Gruppenphase beim 1:0 gegen Ulsan HD aus Südkorea gesehen.

Weil bei der Klub-WM die Anzahl der Gelben Karten erst nach dem Viertelfinale gestrichen werden, ist Bellingham nun für die Partie gegen die Königlichen um seinen zwei Jahre älteren Bruder Jude am kommenden Samstag (22 Uhr, LIVE! bei kicker) gesperrt.

Bellingham wusste erst von nichts

Besonders bitter: Dem Dortmunder Bellingham war das alles erst gar nicht bewusst. "Wir alle haben gesehen, dass er sehr enttäuscht war. Ihm war nicht bewusst, dass die zweite Gelbe direkt eine Sperre nach sich zieht", betonte Trainer Niko Kovac, der Bellingham in der Pause aufklären musste.

Laut Sportdirektor Sebastian Kehl sei die Sperre "sehr ärgerlich für ihn, für uns alle. Das ist die Geschichte, die wir schreiben wollten. Es ist sehr, sehr bitter für ihn. Er hatte sich sehr darauf gefreut, das Spiel gegen seinen Bruder spielen zu können. Wir müssen ihn ein klein wenig trösten."

Sportlich hätte nichts gegen ein Brüder-Duell gesprochen. Bellingham hatte sich bei der Klub-WM nach seinem Wechsel nach Dortmund Anfang Juni direkt zur Stammkraft entwickelt, nach seinem Debüt im ersten Gruppenspiel gegen Fluminense stand er in jedem Spiel in der Startelf. Im für ihn bisher wichtigsten Spiel muss Bellingham nun aber zuschauen.