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Kilia-Erfolg im Kieler Derby beeindruckt die Konkurrenz

kicker

"Es war ein hartes Stück Arbeit, aber das Ergebnis ist eine Ansage an die gesamte Liga. Wir sind voll da und wenn wir diese Leistung immer abrufen können, wird es schwer sein, uns zu schlagen. Mit uns ist auch in dieser Saison zu rechnen", sagte ein gut gelaunter Kilia-Keeper Tom Pachulski, der mit guten Paraden weitere Gegentreffer verhinderte. Der zweifache Torschütze Julius Alt ging sogar noch ein Stück weiter und sagte gegenüber dem kicker: "Wenn wir weiter so performen, hält uns keiner auf."

Der ungeschlagene Meister aus Kiel spielte im zweiten Durchgang gegen die Jungstörche souverän und gewann laut Pachulski "in der Höhe verdient". Doch Meistercoach Nicola Soranno trat so früh in der Saison schon auf die Euphoriebremse. "Wir wussten um die Stärke der KSV Holstein und haben uns sehr gut auf das Spiel vorbereitet. Wir haben deren Schwäche gut ausgenutzt. Nach dem Gegentreffer hatte Holstein mehr vom Spiel. Wir haben etwas gebraucht, um uns freizuschwimmen. Nach unserem Ausgleich waren wir die bessere Mannschaft - das Ergebnis fühlt sich gut an, bringt mir morgen aber nichts mehr", so der 36-Jährige.

Den Sieg der Kilianer blieb auch der Konkurrenz aus Neumünster, Heide und Eichede nicht verborgen. "Ich habe unsere Konkurrenten immer auf dem Schirm, auch wenn wir gleichzeitig spielen. Ich finde den Sieg von Kilia in der Höhe überraschend. Man kann ihnen nur gratulieren dazu. Das zeigt, wie stark sie sind", sagte PSV-Neumünster-Coach Nils Voss, der mit seiner Elf einen 3:0-Erfolg gegen Aufsteiger Inter Türkspor Kiel feierte.

"Ein Zeichen"

Souverän trat ebenfalls der Heider SV im Heimspiel gegen den Aufsteiger Kaltenkirchener TS auf. 4:0 stand es nach 90 Minuten für die Dithmarscher. "Unser Sieg ist verdient und ein guter Schritt in die richtige Richtung. Aber wie Kilia Kiel in der zweiten Halbzeit gespielt hat, war schon sehr beeindruckend und ein Zeichen dafür, dass sie zu den Top-Favoriten gehören", sagte Hannes Nissen, Geschäftsführer der Heider SV Liga GmbH, der am Samstag in Kiel vor Ort war.

Der Regionalliga-Absteiger SV Todesfelde feierte einen lockeren 5:0-Heimerfolg gegen den Aufsteiger 1. FC Phönix Lübeck II, während der SV Eichede im heimischen Ernst-Wagener-Stadion nach 0:1-Rückstand dank eines Eigentores von TSV-Keeper Jonas Wolz noch zu einem mühsamen 2:1-Sieg gegen den TSV Nordmark Satrup kam. "Es war das erwartet schwere Spiel, aber wir haben uns ins Spiel zurückgekämpft und unter dem Strich verdient gewonnen", so Jan-Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter der Eicheder.