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Kompany über das Programm: "Das ist nicht ideal"

kicker

Nach dem 4:1 im DFB-Pokal beim 1. FC Köln empfängt der FC Bayern am Samstagabend, um 18.30 Uhr, Bayer Leverkusen zum Topspiel der Bundesliga. War dieses Duell in den vergangenen zwei Jahren das nationale Gipfeltreffen, hat es durch den Leverkusener Ein- und Umbruch zu Saisonbeginn ein wenig an Glanz und Brisanz eingebüßt. Nun aber sei die Werkself "wieder in Topform", wie Trainer Vincent Kompany anmerkt. Schließlich habe Bayer 04 seit dem Trainerwechsel von Erik ten Hag zu Kasper Hjulmand "16 von 18 Punkten geholt". Daher sei dieses Aufeinandertreffen "immer noch ein Topspiel", sagt der an diesem Freitag gut gelaunte Münchner Chefcoach.

Unabhängig davon wollen Kompany und seine Mannschaft den aktuellen Lauf fortsetzen. Es soll der 15. Sieg im 15. Pflichtspiel dieser Saison her. "Wir spielen zu Hause", weiß der Belgier, was sein Gefühl, das Spiel gewinnen zu können, stärkt. "Auch, wenn Leverkusen sehr stark ist", wie er betont, und das derzeitige Programm kein einfaches ist. "Es gibt keine schwierigere Phase, als wenn man drei Spiele in sechs Tagen hat und davon zwei Auswärtsspiele", so Kompany: "Das ist nicht ideal, aber deshalb haben wir keine anderen Ziele."

Vorsicht vor Grimaldos Freistößen

Wenngleich es niemandem an der Säbener Straße zu verübeln wäre, wenn schon jetzt das kommende Champions-League-Spiel, am nächsten Dienstag in Paris, in den Hinterköpfen präsent ist. Doch eins nach dem anderen. Und jetzt vor allem erst mal Vorsicht vor Leverkusens Alejandro Grimaldo. Insbesondere vor seinen Freistößen - von denen er allein in dieser Saison schon vier direkt verwandelte. Darauf angesprochen sagt Kompany: "Ich hoffe, dass keine gefährlichen Freistöße auf uns zukommen, dass keine blöden Fouls gemacht werden und dass der Torwart uns in diesen Situationen hilft." Wichtig sei nach 90 Minuten allein, "dass wir ein Tor mehr schießen als der Gegner, dann werde ich trotzdem zufrieden sein".

So oder so. Bayerns Cheftrainer freut sich auf das Kräftemessen mit dem Team von Bayer-Coach Hjulmand. "Die Rivalität ist immer noch da", sagt Kompany: "Wenn ein solcher Gegner kommt, darf man ihn nicht unterschätzen. Und das werden wir nicht."