Torhüter Tobias Lawal (25) wechselt nach elf Jahren beim LASK zum belgischen Spitzenklub KRC Genk. "Genk ist ein tolles Ziel für junge Spieler, um sich weiterzuentwickeln. Vor allem für einen Torhüter wie mich. Mit Courtois, Casteels, Vandevoordt, Penders und anderen wurden hier in letzter Zeit großartige Torhüter ausgebildet", so Lawal bei seiner Präsentation.
Für den LASK ist der gebürtige Linzer 62 Mal in der Bundesliga aufgelaufen und trug in der letzten Saison neun Mal die Kapitänsschleife. Von Runde 23 bis Runde 26 gewannen die Oberösterreicher vier Spiele in Folge ohne Gegentor, das war ihnen zuvor im Oberhaus nur 1961, 1985 und 2019 gelungen.
"Das Angebot von KRC Genk war für alle Seiten höchst attraktiv und wir vergönnen es Tobias, sich den Traum von einem Auslandstransfer erfüllen zu können", rechtfertigt Spordirektor Dino Buric den Abgang.
Lawal, der im Juni sein ÖFB-Teamdebüt gegen San Marino (4:0) feierte, hätte noch Vertrag bis 2027 gehabt. Als Dritter der letztjährigen Jupiler Pro League darf das von Thorsten Fink betreute Genk in der Europa League im Play-off starten.
Lawal dürfte sich mit Hendrik Van Crombrugge um das Einserleiberl duellieren, nachdem Mike Penders zu Chelsea gewechselt ist. Van Crombrugge wird in jedem Fall weiter die Nummer 1 tragen, Lawal bekam die Nummer 26.