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Luis Enrique verteidigt Donnarumma und widerspricht Marquinhos

kicker

Gianluigi Donnarumma wird froh sein, dass er sich an diesem Mittwoch endlich wieder aufs Fußballspielen und Bällehalten konzentrieren kann. Am Abend (21 Uhr, LIVE! bei kicker) kämpft er mit Paris Saint-Germain gegen Real Madrid um den Einzug ins Klub-WM-Finale und will das Viertelfinale damit endgültig abhaken.

Nach dem 2:0-Sieg gegen den FC Bayern war der Torhüter wegen seines folgenreichen Körpereinsatzes gegen Jamal Musiala massiv in die Kritik geraten. Da war es keine Überraschung, dass sich auch sein Trainer vor dem Halbfinale noch einmal mit dem Wirbel um Donnarumma befassen musste - und ebenso wenig, dass er den Italiener verteidigte.

"Jeder, der Gigio kennt, weiß, dass er ein feiner Kerl ist", stellte Luis Enrique also klar. Zum Fußball gehörten leider Verletzungen - "auch schwere", wie sie sich Musiala in der Szene zuzog. "Es war absolut keine böse Absicht." Donnarumma gehe es inzwischen wieder gut, "auch wenn er anfangs sehr betroffen war. Er hat sich bereits an Musiala gewandt, dem wir alle eine schnelle Genesung wünschen."

Vor allem Manuel Neuer war Donnarumma während und nach dem Spiel erstaunlich heftig angegangen und hatte dessen Verhalten in der Szene und danach kritisiert. Das "ignorierte" Luis Enrique auf seiner Pressekonferenz aber lieber. "Ich möchte die Aussagen von anderen Spielern nicht kommentieren."

Luis Enrique: Was die "Show" gegen Real beeinträchtigt

Bei seinem eigenen Kapitän tat er es dagegen gern. Marquinhos hatte unlängst geschwärmt, dass Luis Enrique das Erfolgsgeheimnis von PSG sei. Doch dieser widersprach: "Ich würde ihm gerne zustimmen. Aber das Geheimnis ist das Team und die Fähigkeit der Spieler, mit der Leistung umzugehen."

Gegen Champions-League-Rekordsieger Real, dem PSG auf dem Weg zum Henkelpott aus dem Weg gegangen war, will Luis Enrique mit seiner Elf das nächste Statement setzen. "Das ist ohne jeden Zweifel ein besonderes Spiel", weiß er. "Gegen Real zu spielen bedeutet, gegen die erfolgreichste Mannschaft der Welt anzutreten." Ein Top-Spiel prophezeite er aber lieber nicht: Die angekündigte Hitze in New Jersey angesichts der Vor-Ort-Anstoßzeit 15 Uhr sei "nicht gut für die Show". Sein pragmatischer Ansatz: "Wir werden wie immer viel trinken müssen."