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Mainz trifft auf Rosenborg oder Hammarby

kicker

Der Wunsch von Andreas Hanche-Olsen nach einem Gegner aus seiner norwegischen Heimat kann somit noch in Erfüllung gehen. Bei der Auslosung der Play-offs am Montag am UEFA-Sitz in Nyon erreichte der FSV ein eher leichtes Los, da zunächst auswärts gespielt wird und die Mannschaft dann mit den Zuschauern im Rücken den Einzug in die Ligaphase perfekt machen kann. Diese wird einen Tag nach dem Rückspiel, am 29. August, in Monaco ausgelost. Das Erreichen dieser Runde wäre mit einem Startgeld in Höhe von drei Millionen Euro verbunden.

Für die ersten internationalen Spiele seit Dezember 2016 hat Mainz bereits über 20.000 Karten verkauft - und das, obwohl weder der Gegner noch der Heimspieltermin feststanden. Letzterer wurde nun auf den 28. August festgelegt. Auf welche der beiden Mannschaften der Bundesligaverein trifft, entscheidet sich im Aufeinandertreffen von Rosenborg Trondheim und Hammarby IF in der 3. Qualifikationsrunde am 7. und 14. August. Als Bundesliga-Sechster hat sich Mainz direkt für die Play-offs qualifiziert.

„Die Auslosung hat uns zwei attraktive und anspruchsvolle Teams beschert.“ (Sportvorstand Christian Heidel)

"Die Auslosung hat uns zwei attraktive mögliche Gegner beschert, auf die wir uns gleichermaßen sehr freuen können. Allerdings sind beide auch sportlich äußerst anspruchsvolle Teams, vor denen ich größten Respekt habe. Rosenborg Trondheim hat als norwegischer Rekordmeister bereits eine beachtliche internationale Erfahrung, auch Hammarby IF, schwedischer Vizemeister, ist dort regelmäßig in den UEFA-Wettbewerben vertreten. Beide Klubs befinden sich bereits in der Mitte ihrer Saison und stehen als Spitzenteams in ihren Ligen voll im Saft, was die Aufgabe sicherlich nicht vereinfacht. Wir freuen uns auf tolle Reiseziele und stimmungsvolle Stadien“, wird Sportvorstand Christian Heidel auf der Vereinswebsite zitiert.

Welcher TV-Sender die beiden Mainzer Spiele überträgt, ist noch offen. RTL besitzt erst ab der Gruppenphase die Rechte. Im Vorjahr zeigte der SWR die beiden Play-offs des 1. FC Heidenheim gegen BK Häcken aus Schweden.

Mainz hofft auf Lex Leverkusen

Der FSV 05 muss wegen der Play-offs in der Conference League fünf Pflichtspiele innerhalb von 14 Tagen absolvieren. Der Klub wehrt sich in diesem Zusammenhang gegen die Montagsansetzung des DFB-Pokal-Spiels bei Dynamo Dresden, da die Polizei am Wochenende wegen eines Stadtfests keine größeren Zuschaueraufkommen abwickeln kann. Nachdem Mainz mit zwei Anträgen auf Spielverlegung beim Verband abgeblitzt ist, hat der Klub beim DFB-Bundesgericht eine Verwaltungsbeschwerde eingereicht.

Völlig aussichtslos scheint diese Maßnahme nicht. Auf Geheiß des Bundesgerichts musste der DFB im Winter 2020/21 das Pokalspiel Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt vom 23. Dezember auf den 12. Januar verlegen. Bayer-Verantwortliche hatten auf Gleichbehandlung gedrängt, weil zuvor ein ähnlicher Antrag des FC Bayern München auf Verlegung der Pokalpartie bei Holstein Kiel erfolgreich gewesen war. Als Grund hatten die Münchner die hohe Belastung der Spieler in diversen Wettbewerben bis Weihnachten angeführt. "Mit diesem Urteil hat das Bundesgericht unserer Vorstellung des Fair-Play-Gedankens und der Gleichbehandlung beider in den Europapokal-Wettbewerben stark geforderten Klubs entsprochen", kommentierte der damalige Bayer-Geschäftsführer und heutige DFB-Sportdirektor Rudi Völler die Entscheidung.