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Maresca setzt auf Wut - und wird von Mudryk-Frage kalt erwischt

kicker

Ukrainer sorgt in Breslau für Verwirrung

Enzo Maresca holte sich zuhause keinen Rüffel für das ab, was er nach der Champions-League-Qualifikation am vergangenen Sonntag gesagt hatte. "F off" rufe er allen Zweiflern und Kritikern zu, hatte er mit einer Mischung aus Wut und Genugtuung erklärt, was seine Frau in der Wortwahl nicht weiter schlimm fand: "Nein, sie war sehr glücklich", beteuerte er am Dienstag.

Da saß Maresca auf der Pressekonferenz vor Chelseas letztem Pflichtspiel in dieser Saison: An diesem Mittwochabend (21 Uhr, LIVE! bei kicker) spielen die Blues in Breslau gegen Real Betis um den Titel in der Europa Conference League und darum, au seiner "guten" eine "sehr gute Saison" zu machen, wie Maresca erklärte. Dass es sich um den drittwichtigsten Europapokal handelt, ficht den Trainer nicht an: "Wir können nicht in der Champions oder Europa League spielen, also ist die Conference League für uns der wichtigste Wettbewerb."

Maresca setzt dabei auf den Flow und die Erleichterung, mit dem 1:0-Sieg beim direkten Konkurrenten Nottingham das Champions-League-Ticket gelöst zu haben, und eine weitere Portion der "Den zeigen wir's"-Mentalität nach einer Saison, in der Chelsea zwischenzeitlich ins Straucheln geraten und auch der Trainer - zumindest von außen - infrage gestellt worden war.

Fans entdecken Mudryk - Maresca überrascht

Einer, der dabei bestenfalls eine Nebenrolle spielte, ist Mykhailo Mudryk, der im vergangenen Herbst wegen eines positiven Dopingtests gesperrt worden war. Der 70-Millionen-Euro-Neuzugang aus dem Januar 2023, der eigentlich mal Weltfußballer werden will, hat seit dem 2:0-Sieg in Heidenheim am 28. November nicht mehr gespielt - wurde am Dienstagnachmittag aber in Breslau gesichtet.

Als Maresca danach gefragt wurde, geriet er ins Schleudern. "Ehrlich gesagt, ich ... Ist er hier? Oder kommt er her?", wusste der Trainer offenbar nichts von der Reise Mudryks, den Fans in einem Restaurant entdeckten, wo er in offizieller Spielerkleidung Fotos mit Fans machte. "Ich freue mich für Mischa, dass er hier ist." Womöglich taucht der 24-jährige Ukrainer sogar auf dem Rasen auf: Ihm steht von UEFA-Seite eine Medaille zu.