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Milan statt München: Nkunku wechselt nach Italien

kicker

Nach zwei Jahren nimmt Christopher Nkunku Abschied vom FC Chelsea, der ihn 2023 im Zuge eines 60-Millionen-Euro-Transfers zum damals teuersten Abgang der Klubhistorie von RB Leipzig gemacht hatte. 18 Treffer und fünf Assists gelangen dem Offensivmann in den darauffolgenden 62 Pflichtspielen für die Blues, die ihn nun an die AC Mailand verkauft haben.

Damit ist auch ein möglicher Wechsel zum FC Bayern endgültig vom Tisch, nachdem die Münchner während der noch laufenden Transferperiode und insbesondere in den vergangenen Wochen mit Nkunku in Verbindung gebracht wurden. Im Gegensatz zu einer Leihe, die der deutsche Rekordmeister bevorzugt hätte, handelt es sich beim Deal zwischen Chelsea und den Rossoneri um einen festen Transfer. Bis 2030 ist der Franzose fortan an den Klub aus der Lombardei gebunden, Milan überweist laut italienischen Medienberichten 38 Millionen Euro, weitere Boni können die Ablösesumme noch in die Höhe schrauben.

Unter Maresca nur Ergänzungsspieler

Nkunkus Zeit im Westen Londons war derweil auch von zahlreichen Verletzungen geprägt, allen voran eine Knieverletzung kurz vor dem Saisonstart 2023/24 hatte ihn zu einer monatelangen Pause gezwungen. In der abgelaufenen Spielzeit wiederum blieb der 27-Jährige weitgehend von Verletzungen verschont, spielte unter Trainer Enzo Maresca allerdings dennoch keine entscheidende Rolle. Lediglich in neun seiner 27 Ligaeinsätze zählte Nkunku zur Startelf der Blues.

In der aktuellen Saison steht der 14-malige französische Nationalspieler indes noch gänzlich ohne Einsatzminuten da, angesichts der anhaltenden Transferverhandlungen verzichtete Maresca auf Nkunku. Der letzte Pflichtspieleinsatz des Angreifers, der bei AC die Nummer 18 tragen wird, geht damit auf den 13. Juli zurück, als er bei Chelsea Klub-WM-Finaltriumph (3:0 gegen Paris) in der Schlussphase eingewechselt wurde.