Fehlercode: %{errorCode}

Nach Abstieg und Protesten: Ronaldo verkauft Anteile an Valladolid

kicker

Real mit nur 16 Punkten

Der Tabellenletzte aus La Liga gab am Freitag bekannt, dass die brasilianische Legende ihre Anteile abgibt. Käufer ist demnach eine nordamerikanische Investmentgesellschaft mit finanzieller Unterstützung eines europäischen Fonds. Der Deal muss aber noch von der spanischen Sportbehörde genehmigt werden, hieß es in der Mitteilung des Vereins.

Im September 2018 hatte der ehemalige Weltklasse-Stürmer 51 Prozent der Anteile von Valladolid gekauft. Die Anhänger des Vereins hatten in den vergangenen Wochen heftig gegen Ronaldo protestiert und ihn aufgefordert, "nach Hause zu gehen". Es war nicht das erste Mal, dass sich der Brasilianer dem Widerstand der Fans gegenübersah. 2022 hatte er versucht, das Vereinslogo zu modernisieren. Dies nahm er aber nach Protesten zurück.

Somit endet eine Zusammenarbeit, die sich beide Seiten anders vorgestellt hatten. Ronaldo war angetreten und hatte gehofft, dass der Verein in den kommenden fünf Jahren in der Champions League spielen könne. Jetzt ist klar, dass dieses Ziel viel zu ambitioniert war.

Sang- und klangloser Abstieg diese Saison

In den vergangenen Jahren entwickelte sich Real Valladolid nämlich zu einer klassischen Fahrstuhlmannschaft. In der Saison 2020/21 stieg das Team als Tabellen-19. ab, schaffte aber direkt im folgenden Jahr die Rückkehr in La Liga. Allerdings blieb Valladolid erneut nur eine Saison im spanischen Oberhaus, als 18. ging es wieder in die Segunda Division. Doch erneut folgte der direkte Wiederaufstieg. Halten konnte sich die Mannschaft erneut nicht in der ersten Liga, in 37 Spielen holte das Schlusslicht nur magere 16 Zähler und steigt damit sang- und klanglos ab.