Fünf Spiele hat Jonathan Tah bei der Klub-WM in den USA für Bayern München bestritten, ehe der Rekordmeister nach dem Viertelfinalspiel am Samstag gegen Paris St. Germain durch eine 0:2-Niederlage ausgeschieden ist. Und da die Münchner mit Bayer 04 für den vorzeitigen Wechsel des Nationalspielers eine erfolgsabhängige Ablösesumme vereinbart hatten, steht diese nun fest.
Der Deal hat sich für beide Seiten gelohnt
So erhält der Vizemeister dafür, dass er den 29-Jährigen 20 Tage vor dessen Vertragsende in Leverkusen gen München ziehen ließ, etwa zwei Millionen Euro. Ab dem 1. Juli hätten die Bayern Tah ablösefrei verpflichten können, dann aber in den drei Gruppenspielen sowie im Achtelfinale gegen Flamengo aus Rio de Janeiro nicht einsetzen dürfen. Meldeschluss für diese erste Turnierphase war der 10. Juni.
Für beide Seiten war es am Ende kein schlechter Deal. Für Leverkusen, weil man für den eigentlich ablösefreien Profi noch eine kleine Millionensumme erhielt. Für die Bayern, weil sie trotz Personalengpass in der Abwehr mit Tahs Hilfe neben dem garantierten Antrittsgeld noch knapp 21 Millionen Euro an Prämien erspielten. Etwas weniger als zehn Prozent davon fließen nach Leverkusen.
Tah war im Verhältnis zu Alexander-Arnold relativ günstig
Zudem bekamen sie Tah verhältnismäßig günstig. Zahlte doch beispielsweise Real Madrid für den ebenfalls eigentlich ablösefreien Rechtsverteidiger Trent Alexander-Arnold zehn Millionen Euro an den FC Liverpool, um diesen vom Turnierstart weg einsetzen zu können.