Die Freiheitsstatue im Hintergrund, die Klub-Fahne gehisst und im Wind tanzend: Red Bull Salzburg nutzte am Freitag die spärliche Freizeit bei der Klub-WM für einen Ausflug nach New York City. Eine Bootstour auf dem Hudson River diente als Teambuilding-Maßnahme vor dem möglicherweise entscheidenden zweiten Gruppenspiel gegen Al-Hilal.
Nach dem 2:1-Auftaktsieg über Pachuca setzte sich Salzburg vorerst an die Spitze der Gruppe H - und könnte mit einem weiteren Dreier gegen Al-Hilal (Montag, 0 Uhr, LIVE! bei kicker) bereits vor dem Duell mit Real Madrid (Freitag, 3 Uhr, LIVE! bei kicker) den Einzug ins Achtelfinale fixieren. Im Vergleich zum mexikanischen Vertreter Pachuca ist der saudische Rekordmeister allerdings prominent besetzt - sowohl auf als auch neben dem Rasen.
Erst Anfang des Monats vollzog Coach Simone Inzaghi einen fliegenden Wechsel von Inter Mailand nach Riad. Zum Start des Turniers feierte der Italiener mit seinem neuen Klub direkt einen 1:1-Achtungserfolg gegen Gruppenfavorit Real. Auch in den Reihen der Aktiven finden sich prominente Namen wieder: Allen voran wohl Ex-Barcelona-Akteur Joao Cancelo, Landsmann Ruben Neves, der ehemalige Napoli-Verteidiger Kalidou Koulibaly und Sergej Milinkovic-Savic (Lazio Rom).
Äußere Bedingungen wieder ein Faktor?
Bullen-Coach Thomas Letsch wird Youngster Christian Zawieschitzky erneut mit der Vertretung von Alexander Schlager betrauen. Auch Takumu Kawamura fällt aus - er hat sich eine Knieverletzung zugezogen und das Teamcamp bereits verlassen.
Wie schon so oft bei dieser Klub-WM könnte das Wetter auch bei Salzburgs zweitem Auftritt eine Rolle spielen. BVB-Coach Niko Kovac ortete beim Turnier in den USA erst kürzlich Bedingungen "wie in einer Dampfsauna". Wenn Salzburg gegen Al-Hilal um 18 Uhr Ortszeit angepfiffen wird, sollen die Thermometer in Washington D.C. bis zu 36 Grad anzeigen. Zumindest von Unwettern dürfte die Hauptstadt - und damit auch Salzburg - heute verschont bleiben.