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Nach Hütter-Aus: Ex-Hannoveraner Pocognoli neuer Trainer in Monaco

kicker

Nach knapp zweieinhalb Jahren ist Schluss: Adi Hütter ist nicht mehr Trainer der AS Monaco. Das haben die Monegassen schon am Freitag bekanntgegeben. Damit reagierte der französische Meister von 2016/17 auf die erfolglosen letzten Wochen. In vier der jüngsten fünf Pflichtspiele waren die Mannen aus dem Fürstentum sieglos geblieben, stehen in der Ligue 1 aktuell auf Rang 5 und bekleiden in der Champions-League-Ligaphase den 30. Platz.

Hütter, der seinen Vertrag Anfang des Jahres noch vorzeitig bis 2027 verlängerte, hatte die AS im Sommer 2023 übernommen und in seiner ersten Spielzeit zur Vizemeisterschaft geführt. In seiner zweiten Saison an der Côte d'Azur beendete seine Mannschaft die Spielzeit in der Ligue 1 auf Rang 3, drang in der Königsklasse zudem bis in die Play-offs vor. In diesen war gegen Benfica Lissabon Schluss.

Pocognoli übernimmt

Um sich in der kommenden Spielzeit erneut auf höchstem europäischen Niveau präsentieren zu können, soll nun ein neuer Trainer frischen Wind bringen, der bisher ein kaum beschriebenes Blatt ist: Sebastien Pocognoli, der bislang bei Royal Union Saint-Gilloise unter Vertrag stand. Am Samstagabend präsentierte Monaco den 38-jährigen Belgier. Gerüchte über ein mögliches Engagement Edin Terzics zerschlugen sich derweil.

Beim belgischen Ex-Klub von Deniz Undav, Victor Boniface und dem ehemaligen Schalke-Coach Karel Geraerts beendete Pocognoli 2021 seine aktive Laufbahn und absolvierte 2024/25 seine erste Spielzeit als Cheftrainer. Diese verlief äußerst erfolgreich: Aus dem Stand führte er Saint-Gilles zur Meisterschaft, das er auch als aktueller Spitzenreiter der Jupiler Pro League verlässt, um in Monaco anzuheuern.

Auch die Bundesliga kennt Pocognoli: Von Januar 2013 bis Juni 2014 lief er als Linksverteidiger für Hannover 96 auf und bestritt 30 Einsätze im deutschen Oberhaus.