Der Fall von Noah Okafor sorgt für Aufsehen in der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Nati-Direktor Pierluigi Tami äusserte sich ausführlich zu diesem Thema während einer Pressekonferenz. Tami unterstützt die Entscheidung von Trainer Murat Yakin, Okafor nicht für die kommenden Spiele zu nominieren. "Ich denke, der Entscheid von Murat, dass er Noah Okafor nicht aufbietet, ist richtig", erklärte Tami.
Er betonte, dass Okafor ein schwieriges Jahr hinter sich habe, machte aber auch deutlich, dass die Tür zur Nationalmannschaft für den Spieler weiterhin offen bleibe. "Im Moment steht jetzt aber die Mannschaft im Fokus und nicht Einzelpersonen", fügte Tami hinzu. Der Nati-Direktor äusserte sich kritisch über Okafors Kommunikation. "Noah hätte jederzeit zum Hörer greifen können und Yakin anrufen. Dass er sich jetzt so äussert, ist nicht gut. Das ist der falsche Moment", sagte Tami auf Französisch.
Er betonte, dass er von Okafor Geduld und Demut erwarte. Trotz der aktuellen Situation sieht Tami Okafors Potenzial für die Zukunft der Nationalmannschaft. "Das heisst nicht, dass wir Noah nicht in Zukunft in der Nati brauchen können. Wir können seine Qualitäten gut gebrauchen", erklärte er. Gleichzeitig machte Tami klar, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für Experimente sei, insbesondere angesichts der bevorstehenden wichtigen Qualifikationsspiele.
Das nächste Länderspiel der Schweizer Nationalmannschaft steigt am Samstag in Genf. Die Yakin-Elf trifft auf Schweden und hat die Chance, die WM-Qualifikation zu sichern. Anpfiff ist um 20.45 Uhr.