Schon im Sommer des vergangenen Jahres hatte sich ein Investment von Kevin Durant beim französischen Serienmeister Paris St. Germain angedeutet. Nun hat PSG am Freitag offiziell vermeldet, dass der 15-malige All-Star und zweimalige NBA-Champion eine Minderheitsbeteiligung an PSG erworben hat.
Das Investment - Medienberichten zufolge soll es sich auf "einige Millionen" US-Dollar belaufen - über die Medien- und Investmentfirma des Forwards der Phoenix Suns, Boardroom, sieht vor, dass der 36-Jährige als strategischer Partner bei PSG mit einsteigt.
Teambesitzer Qatar Sports Investment (QSI) will mit Durant beziehungsweise Boardroom "bei einer Reihe von kommerziellen und inhaltlichen Initiativen" zusammenarbeiten. Dabei soll es neben dem Austausch in den Bereichen Merchandising oder Content-Produktion auch um eine potenzielle Expansion des Klubs in den Basketball gehen. Durant soll dabei mit seiner Expertise und Strahlkraft unterstützen.
Durant kündigt "große Pläne" mit PSG an
Aktuell treibt die NBA gemeinsam mit dem Weltverband FIBA Pläne für eine eigene Liga in Europa voran, in der 16 Mannschaften antreten sollen. Darunter auch zwei deutsche Teams, wie George Aivazoglou, der die NBA-Geschäfte in Europa und dem Nahen Osten leitet, im Interview mit basketball-world.news erklärte - und womöglich bald auch mit PSG.
Beim amtierenden Champions-League-Sieger im Fußball freue man sich darauf, "mit Kevin ehrgeizige Initiativen zu entwickeln, die das weitere globale Wachstum von Paris St. Germain und QSI vorantreiben werden", sagte QSI-Boss Nasser Al-Khelaifi. Durant selbst - mit 30.571 erzielten Punkten in der Regular Season einer der zehn besten Scorer der Geschichte der NBA - bezeichnete PSG und Paris als "einen Klub und eine Stadt, die mir sehr am Herzen liegen. Dieser Klub hat große Pläne, und ich kann es kaum erwarten, Teil der nächsten Wachstumsphase zu sein."