In Rom kommen dieser Tage die Verantwortlichen der größten europäischen Vereine zusammen. Und beim Treffen der European Football Clubs (EFC) - ehemals ECA - war auch der FC Barcelona wieder vertreten. "Heute begrüße ich auch einen besonderen Gast zurück. Manchmal sind Freunde unterschiedlicher Meinung, das ist normal - aber sie finden immer wieder zum Wohle aller zusammen", begrüßte EFC-Chef Nasser Al-Khelaifi Barca-Boss Joan Laporta, der sich als Treiber der Super League mit ECA und UEFA lange im Clinch befunden hatte.
Passend zu der Annäherung waren am Donnerstag Berichte publik geworden, dass der Initiator der Super League, die Sportmarketingagentur A22 Sports Management, mit der UEFA in Kontakt stehe. Aussagen, die der Verband selbst am Donnerstagnachmittag gegenüber Reuters bestätigte. "UEFA-Generalsekretär Theodore Theodoridis hat sich mehrfach mit A22-Mitbegründer Anas Laghrari in öffentlicher Umgebung getroffen", wird die UEFA zitiert.
CL-Änderungen? UEFA hat "keine Pläne"
Folgen hätten die Unterredungen allerdings nicht. "Diese Gespräche führten zu keinen formellen Ergebnissen", hieß es aus Nyon, wo man aktuell auch nichts von weiteren Anpassungen der Königsklasse wissen will. Zuvor hatte die L'Equipe berichtet, A22 und UEFA diskutierten unter anderem darüber, aus der 36er-Liga zwei Gruppen mit je 18 Teams zu machen. "Wir bekräftigen ausdrücklich, dass es keine Pläne gibt, das Format der UEFA Champions League zu ändern", betonte der Kontinentalverband.