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Nächster Rekordtransfer vor Abschluss: Liverpool bekommt Isak

kicker

Alexander Isak bekommt seinen Willen: Der FC Liverpool und Newcastle United haben sich nach übereinstimmenden englischen Medienberichten auf einen Transfer des 25 Jahre alten Torjägers geeinigt, der wochenlang auf seinen Wechsel gedrängt und isoliert trainiert hatte.

Demnach bezahlen die Reds umgerechnet 144 Millionen Euro und brechen damit den unlängst erst für Florian Wirtz (125 Millionen Euro) aufgestellten Premier-League-Transferrekord. An diesem Montag soll Isak beim amtierenden Meister und Tabellenführer den Medizincheck absolvieren und einen Vertrag über sechs Jahre bis 2031 unterschreiben.

Damit endet das größte Transfer-Spektakel dieses Premier-League-Sommers mit dem für Liverpool und Isak gewünschten Ergebnis. Frühzeitig hatte der Ex-Dortmunder klar gemacht, dass er Newcastle nach drei Jahren unbedingt verlassen möchte. Seitdem trainiert er isoliert vom restlichen Team, zwischenzeitlich veröffentlichte er ein Statement, in dem er erklärte, dass es für ihn in Newcastle nicht weitergehen könne.

Woltemade-Transfer macht für Isak den Weg frei

Ein erstes Angebot über rund 127 Millionen Euro hatten die Magpies noch abgelehnt, doch spätestens mit der kurzfristigen Verpflichtung von Nick Woltemade, der für bis zu 90 Millionen Euro vom VfB Stuttgart kommt, hatten sich die Chancen auf Isaks Abschied massiv erhöht. Die Newcastle-Fans hatten mit ihrem Angreifer, der in der vergangenen Saison 23 Premier-League-Treffer erzielte, am Samstag auch öffentlich gebrochen.

Sollte beim Medizincheck nichts mehr schiefgehen, erhöht Liverpool seine Ausgaben in diesem Transferfenster auf über 450 Millionen Euro - bei Einnahmen von "nur" gut 200 Millionen Euro. Neben Wirtz (Leverkusen) kam unter anderem auch Hugo Ekitiké (Frankfurt), um den Newcastle vergeblich gebuhlt hatte. Zusammen mit Torjäger Mohamed Salah und Isak bilden sie nun eine der hochwertigsten - und teuersten - Offensivreihen der Premier-League-Geschichte, die Trainer Arne Slot aber erst einmal unter einen Hut bringen muss.

Kommt auch noch Guehi?

Und Liverpools Einkaufstour ist womöglich noch nicht beendet. Die Reds hoffen, am heutigen "Deadline Day" auch Innenverteidiger Marc Guehi noch zu bekommen. Eine Einigung mit Crystal Palace, das erst einmal einen Ersatz für den Kapitän benötigt, steht aber noch aus.