Wie die niedersächsischen Löwen am Donnerstag mitteilten, hat sich Raebiger einen Meniskusriss zugezogen. Ob die Verletzung konservativ behandelt oder eine Operation notwendig wird, steht noch nicht fest. Sollte Raebiger unters Messer müssen, droht ihm eine längere Zwangspause als ohne Eingriff, er könnte der Eintracht mehrere Monate fehlen.
Fest steht bereits, dass Raebiger nicht mit ins Trainingslager des BTSV nach St. Johann in Tirol reisen kann, das am morgigen Freitag beginnt und bis zum 12. Juli dauert. Er wird darüber hinaus nicht nur die weiteren Phasen der Vorbereitung auf die Saison 2025/26 verpassen, sondern mit Sicherheit auch noch die ersten Pflichtspiele.
Damit bleibt Raebiger einer der Pechvögel im Team des neuen Trainers Heiner Backhaus. Denn hinter Raebiger liegen Monate mit einem fast schon unheimlichen Verletzungspech. Bereits in der Frühphase der vergangenen Saison musste er wegen einer zunächst harmlosen Oberschenkelverletzung pausieren. Diese erwies sich aber als heimtückischer als vermutet, immer wieder musste er seine Comeback-Versuche abbrechen. So waren ihm im gesamten Saisonverlauf ganze 56 (!) Minuten Spielzeit in der 2. Liga vergönnt.
Dabei war Raebiger im Sommer 2024 mit großen Erwartungen von Eintracht Frankfurt an die Hamburger Straße gewechselt. Ausgebildet wurde er in der Nachwuchs-Akademie von RB Leipzig, wo er einst als vielversprechendes Talent galt. 2022 wechselte er zur SpVgg Greuther Fürth, nur zwölf Monate später zog er zur SGE weiter. Der Durchbruch blieb ihm bisher auf all seinen Stationen aber versagt. Auch wegen seiner Verletzungsanfälligkeit, denn auch in Fürth und Frankfurt verpasste er etliche Spiele.