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Pepi-Schock überschattet PSV-Sieg - Wanner trifft erstmals

kicker

Die Wechselgerüchte um Ricardo Pepi haben sich auf einen Schlag erledigt. Der einstige Augsburger traf zwar beim ersten Auftritt nach der Winterpause gleich wieder für die PSV Eindhoven, brach sich bei seinem Treffer aber den Unterarm und wird nach Klubangaben rund zwei Monate ausfallen.

Zahlreiche Klubs wollten den 23-jährigen WM-Hoffnungsträger der US-Nationalmannschaft in diesem Januar trotz eines noch bis 2030 laufenden Vertrags verpflichten, unter anderem lehnten die PSV-Verantwortlichen laut The Athletic bereits ein rund 30 Millionen Euro schweres Angebot des FC Fulham ab. Sollten sie auf mehr Geld spekuliert haben, müssen sie diese Hoffnung zumindest in diesem Winter begraben. Auch der FC Augsburg, der sich beim Transfer 2023 eine Weiterverkaufsbeteiligung von 20 Prozent gesichert hatte, geht vorerst leer aus. Für Pepi steht nach der OP am Sonntag erst einmal Reha auf dem Programm.

Bosz hadert und lässt Transferpläne offen

Ob die PSV wegen des längerfristigen Ausfalls dennoch einen neuen Stürmer holt, ließ Trainer Peter Bosz am Sonntag nach dem 5:1-Heimsieg gegen Excelsior Rotterdam offen. "Wir müssen eine Lösung finden", erklärte er nur und haderte mit Pepis Pech: "Im Januar letzten Jahres ist Ricardo bereits wegen seiner Knieverletzung ausgefallen. Diesmal wird es nicht so lange dauern, aber leider müssen wir wieder auf ihn verzichten. Pepi war gut in Form, hatte ein starkes Trainingslager hinter sich, war wieder voll da und in einem guten Flow. Alle Zeichen standen auf Grün für eine starke zweite Saisonhälfte, daher ist das sehr schade. Vor allem für ihn und natürlich auch für uns."

Pepi hatte in der 23. Minute unmittelbar vor der Torlinie eine flache Hereingabe von Guus Til nur noch zum 2:0 ins leere Tor einschieben müssen, war dabei aber unglücklich auf den Arm gefallen, sofort unter Schmerzen liegengeblieben und nach einer Behandlungspause ausgewechselt worden. Der Treffer war sein achter im 15. Liga-Einsatz, wobei er nun in fünf Eredisivie-Partien in Serie getroffen hat.

Wanner bricht seinen Bann

Eröffnet hatte das einseitige Duell Paul Wanner für die PSV. Bei einem Angriff über rechts forderte der Sommerneuzugang vom FC Bayern, am Strafraumrand freistehend, erfolgreich den Ball von Dennis Man und setzte ihn mit dem ersten Kontakt sicher flach ins Eck (8.). Ein Traumstart ins neue Jahr für Eindhovens Nummer 10, die sich in neuer Umgebung bislang sehr schwergetan hat. Wanner, seit dem 23. Dezember 20 Jahre alt, traf erstmals für die Elf von Trainer Bosz, der ihn erst zum fünften Mal von Beginn an gebracht hatte.

Mit dem Sieg machte die PSV den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung, an der es nur wenig Zweifel gibt. Selbst wenn der erste Verfolger Feyenoord sein Gastspiel in Heerenveen an diesem Sonntagmittag ebenfalls gewinnt, beträgt der Vorsprung an der Spitze elf Punkte.