Der 1. FC Phönix ist mit zwei blitzsauberen Erfolgen in die neue Saison der Regionalliga Nord gestartet und grüßt mit sechs Zählern von der Spitze. Zehn Treffer erzielten die Adlerträger bereits, dennoch haben die ambitionierten Lübecker noch einmal in der Offensive mit einem Talent nachgerüstet.
Aristidis Andrikopoulos aus dem Nachwuchs des griechischen Erstligisten AEK Athen schließt sich mit sofortiger Wirkung der Mannschaft von Dinalo Christiano Adigo an. Der griechische U-Nationalspieler, der auf den offensiven Flügeln beheimatet ist, unterschrieb ein Arbeitspapier bis 2027. Seit 2016 schnürte der Offensivspieler die Schuhe für die Athener, zuletzt in der zweiten Mannschaft in Griechenlands zweiter Liga, wo Andrikopoulos seine ersten Minuten auf hohem Herrenfußball-Niveau absolvieren konnte.
"Behutsam aufbauen"
Frank Salomon freut sich über den Wechsel des Youngsters: "Aristidis ist ein interessantes Nachwuchstalent, das mir aus meinem Netzwerk empfohlen wurde. Er hat in Griechenland eine jahrelange Ausbildung bei AEK Athen erfahren und bereits erste Erfahrungen im Herrenbereich gesammelt - für ihn geht es nun jedoch erst einmal darum, Spielpraxis zu sammeln und den deutschen Fußball kennenzulernen", will der Geschäftsführer und Sportdirektor der Lübecker den Neuzugang behutsam aufbauen. Man werde ihm die Zeit geben, die er benötige, um sich in Deutschland zu akklimatisieren. "Wir sind überzeugt, dass er sich bei uns hervorragend entwickeln wird."
Andrikopoulos selbst sei sehr glücklich, ab sofort für Phönix Lübeck spielen zu dürfen. "Der Wechsel nach Deutschland ist eine großartige Chance für mich. Meine Mitspieler haben mich hervorragend aufgenommen, und ich spüre das Vertrauen des Vereins. Ich möchte mich hier schnell eingewöhnen und mit meinen Leistungen dazu beitragen, dass wir als Mannschaft unsere Ziele erreichen."
Sportlich geht es für den 1. FC Phönix am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen Eintracht Norderstedt weiter. Ob der junge Grieche dann bereits eine Option für den erweiterten Kader ist, wird man sehen.