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Pokalkracher gegen Union Berlin: Gütersloh von Ticketanfragen "buchstäblich überrannt"

kicker

Am 15. August trifft der FC Gütersloh in der 1. Runde des DFB-Pokals auf den Bundesligisten 1. FC Union Berlin. Schon jetzt steht fest: Der Pokalkracher wird vor einer großartigen Kulisse stattfinden. Am Sonntagvormittag meldete der Vizemeister der Regionalliga West, der sich als bester westfälischer Regionalligist das DFB-Pokal-Ticket gesichert hatte, dass bereits über 7.000 Tickets verkauft wurden.

Damit sind jetzt schon mehr Eintrittskarten über den Tresen gegangen als im Jahr 2023, als der FCG zuletzt im DFB-Pokal im Ohlendorf Stadion im Heidewald vor 5.259 Zuschauern dem späteren Bundesliga-Aufsteiger Holstein Kiel mit 0:2 unterlag.

In der zweiten Ticketverkaufsphase am Samstag seien die Mitarbeiter vor Ort "buchstäblich überrannt worden", wie der FCG berichtet. Bereits zwei Stunden vor Verkaufsbeginn hätten die ersten Fans angestanden. In der Folge bildete sich eine rund 300 Meter lange Schlange.

Um die Wartezeit zu verkürzen, starteten Michael Swiers und Ute Feischen von der FCG-Geschäftsstelle kurzerhand eine halbe Stunde früher mit dem Verkauf. Nach gut einer Stunde waren alle gedruckten Stehplatzkarten ausverkauft.

Über 10.000 Zuschauer?

Inklusive der 3.500 Gästetickets, die der FCG dem 1. FC Union Berlin zur Verfügung gestellt hatte und die innerhalb eines Tages vergriffen waren, werden Mitte August nun mindestens 7.100 Zuschauer im Ohlendorf-Stadion Platz nehmen. Das Stadion ist für 8.400 Zuschauer zugelassen. Zuletzt wurde diese Kapazität vor rund einem Jahr vollständig ausgeschöpft, als der MSV Duisburg mit tausenden Anhängern zum Eröffnungsspiel der Regionalliga West (0:1) angereist war.

Der FCG zeigt sich aber zuversichtlich, eine Genehmigung für 10.300 Zuschauer zu erhalten. Aktuell werden weitere Stehplatzkarten gedruckt. Wenn diese Tickets in Gütersloh eingetroffen sind, wird der Regionalligist über seine Medienkanäle über den weiteren Verkauf informieren.