L'Equipe und Co. zum CL-Finale
Frankreich
L'Equipe: "L'Art et Le Triomphe! Die Suche war lang, mühsam und manchmal demotivierend, aber die Erlösung war das Warten wert."
Le Parisien: "Nach so vielen Jahren ist Paris endlich König von Europa!"
Le Figaro: "Paris ist magisch. Die Spieler von Luis Enrique, die vor dem Spiel gegen Manchester City Ende Januar für tot gehalten wurden, haben nacheinander Brest, Liverpool, Aston Villa und Arsenal aus dem Weg geräumt, um nach München zu kommen, wo sie den Nerazzurri eine Lektion in Sachen Fußball erteilten. Die triumphierende Pariser Jugend hatte zu viele Argumente. Eine Krönung, die den Stempel von Luis Enrique trägt."
Le Monde: "Für PSG-Trainer Luis Enrique, der vor zehn Jahren mit Lionel Messis Barcelona den Titel holte, ist es die zweite Champions League. Die junge PSG-Mannschaft ist die beste, die der Wettbewerb seither gesehen hat. Sie wurde in den letzten zwei Jahren geschickt zusammengestellt und kann in dieser Saison nach dem Abgang von Kylian Mbappé voll aufgehen."
Liberation: "Die Pariser Mannschaft spielte ein wunderbares Spiel, noch eleganter und brillanter als alles, was es bisher auf europäischer Ebene gegeben hatte."
Italien
Gazzetta dello Sport: "Inter, ein wahrer Albtraum. Seit gestern ist München für die Inter-Fans nicht mehr das Reich des geliebten Kalle Rummenigge, sondern die Stadt der Schande."
Corriere dello Sport: "PSG demütigt Inter, für Mailand wird das Finale zu einer Katastrophe. An einem lauen Frühsommerabend in München verlässt Inter Mailand in Scherben die wunderschöne Münchner Allianz-Arena."
Tuttosport: "Triple für Luis Enrique. Vor allem in der ersten Halbzeit ist Inter unerkennbar. Inter rettet weder die Würde noch die Ehre. Für die Nerazzurri ist dies eine Pleite, die in die Geschichte eingeht: ein Negativrekord mit der schlimmsten Niederlage in einem Endspiel."
Corriere della Sera: "Das Champions-League-Finale wird zu einem Albtraum für Inter. Nach dem vierten PSG-Tor herrscht im San Siro und auf dem Mailänder Domplatz bestürzte Stille. Große Verbitterung in Mailand nach der Pleite".
La Repubblica: "Inter erlebt die schlimmste Niederlage bei einem Champions-League-Finale. PSG vernichtet die Mailänder. Die Nerazzurri brechen unter den Hieben der Pariser zusammen. Das ist ein klarer Sieg für PSG; eine Mannschaft, die in keiner Phase des Matchs unter Druck gerät."
Spanien
Marca: "Luis Enrique signiert sein Meisterwerk mit einem historischen Vortrag. Was in München passiert, ist Wahnsinn."
Mundo Deportivo: "Monsieur Luis Enrique schenkt Paris die erste Champions League. Er hatte einen Plan und führte ihn mit der nötigen Perfektion aus, um das Ziel zu erreichen, von dem Paris besessen war. Gesagt und getan."
AS: "Es wird in die Geschichte eingehen, dass der Fußball an einem heißen Mai-Abend in München nach einem hervorragenden Spiel PSG für immer akzeptierte und die Champions League einen neuen Champion ins Herz schloss, der aus Katar kam und in weniger als 15 Jahren 2,283 Milliarden in Neuverpflichtungen investierte, bis er gekrönt wurde. Und es wird auch in die Annalen eingehen, dass derjenige, der das geschafft hat, Luis Enrique war, jenes Genie, das in der Hälfte Spaniens missbilligt, im Rest der Welt jedoch vergöttert wird, jener Trainer, der dem Emir und Al Khelaifi klarmachte, dass Ruhm von der Bank aus errungen wird und nicht von den Stars. Sein Projekt, bei dem es weniger um Medien als um Fußball ging, gab den Kennern einmal mehr Recht: In diesem Sport gewinnen die Strategen und die Größenwahnsinnigen verlieren. Stets."
England
The Times: "PSG erobert doch noch Europa - mit dem höchsten Finalsieg jemals. Die Pariser sind die neuen Könige Europas, nachdem Luis Enriques junge Möchtegerns Inter schön und doch brutal erniedrigen."
The Guardian: "Bis auf den letzten Mann - manche von ihnen sind noch Kinder - waren sie außergewöhnlich. Sie werden alle in die Geschichte eingehen. Sie haben es verdient, alle zusammen. Wer braucht schon Galaktische?!"
The Sun: "Dank der mitreißenden Begeisterung der Jugend und dem enormen Ölreichtum Katars wird Paris Saint-Germain endlich zum Champion von Europa gekrönt."
Daily Mail: "Die Italiener werden in München abgeschlachtet."
Niederlande
De Telegraaf: "Nach vierzehn Jahren der Geldmacherei haben die katarischen Eigentümer endlich den begehrten Preis eingebracht, dem Emir Tamim bin Hamad Al Thani und PSG-Präsident Nasser bin Al-Khelaifi all die Jahre hinterhergejagt waren."
Österreich
Krone: "Paris Saint-Germain hat sich mit einer Machtdemonstration den Traum vom Champions-League-Triumph erfüllt und damit den Gipfel im europäischen Fußball erklommen."
Schweiz
Blick: "Sommers Titel-Traum platzt vor Augen der Familie. Klar. Überraschend klar. PSG führt Inter Mailand in München vor und gewinnt den Champions-League-Final deutlich mit 5:0."